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	<title>Gastronomie &#8211; Die alte weisse Frau</title>
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		<title>Die alte weisse Frau isst Nudeln</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Sep 2025 05:09:00 +0000</pubDate>
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<p>In Köln herrscht ja, da gibt es nichts, ein ausgesprochen mediterranes Flair. Am Brüsseler Platz stehen schicke junge Leute mit einem Getränk herum und unterhalten sich lebhaft, wenn sie nicht gerade vom Ordnungsamt verjagt werden, weil sich wieder ein dämlicher Anwohner darüber echauffiert, dass es an lauen Sommerabenden in der Stadt laut ist. Abgeranzte Gebäude gibt es allüberall, wenn sie natürlich auch mit dem Charme der gepflegt verwahrlosten italienischen Liegenschaften nicht mithalten können. In eben diesem Pseudoschick eines schäbigen Innenhofes mit nicht zueinander passenden Sitzmöbeln, Tischen, an denen man sich Splitter einreißt, Kabeln, die entspannt an Ziegelmauern herumhängen und ein paar Alibiblumentöpfen, sitzt man auch bei einem stadtbekannten italienischen Restaurant, welches inzwischen mehrere Lokale dieser Art betreibt, die praktischerweise jeweils sehr, sehr ähnliche Speisekarten haben. Wirklich sehr, sehr ähnlich. Man bestellt einen Teller Nudeln mit Pfifferlingen und zahlt- Trommelwirbel – 22,50€. Wenn die Nudeln als Ravioli daherkommen, noch einen Euro mehr. Dafür sind dann auch die Teller nicht übermäßig voll. Spaghetti Carbonara gibt’s für schlappe 15,50. Herrschaften! Habt ihr den Knall nicht gehört? Davon, dass die Nudeln in den jeweiligen Küchen etwa handgeklöppelt werden, ist nirgendwo die Rede, und die sehr, sehr ähnlichen Speisekarten legen eher einen Großeinkauf bei der METRO oder meinetwegen Chefs Culinar nahe. Da kosten dann die Pfifferlinge einen Euro pro Portion. Wen versucht ihr da eigentlich gerade nach Strich und Faden für blöd zu verkaufen? Die aus dem Umland angereiste Landpomeranze, mich nämlich. Aber nur einmal! Nudeln kochen und ein paar Pfifferlinge in die Pfanne werfen kann ich nämlich auch und auf meiner Terrasse sitzt es sich mindestens so schön wie im rustikalen Ambiente dieser als kulinarischen Offenbarung deklarierten Systemgastronomie. Zur Not kann ich ja noch eigenhändig den Putz von der Wand klopfen. Blumentöpfe habe ich auch.</p>
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		<title>Die alte weisse Frau und die Dienstleister</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Jul 2023 07:24:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich war ja mein ganzes Berufsleben lang Dienstleister und sehe mich daher bemüßigt und in der Lage, Ratschläge zu erteilen, &#8230; <a href="https://diealteweissefrau.blog/die-alte-weisse-frau-und-die-dienstleister/" class="btn btn-readmore">Read More <span class="screen-reader-text"> "Die alte weisse Frau und die Dienstleister"</span></a>]]></description>
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<p>Ich war ja mein ganzes Berufsleben lang Dienstleister und sehe mich daher bemüßigt und in der Lage, Ratschläge zu erteilen, zum Nutzen und Frommen aller Beteiligten. So ein junger Mann, der sich vielleicht neben seinem Studium der Kommunikationswissenschaften ein Zubrot in der Gastronomie verdienen möchte, hat es ja nicht leicht, wenn ihm bis dato seine Mutti die schmutzigen Socken hinterher geräumt hat und für das komplette Catering zuständig war und ist sicher furchtbar dankbar für unerbetene Hilfestellung. Genau wie die hoffnungsvolle Abiturientin, die neben ihre äußerst fordernden Schullaufbahn auch noch eine Karriere als angelernte Bäckereifachverkäuferin anstrebt, der man aber im Gehen mühelos die Schuhe besohlen kann. Los gehtˋs: Ein guter Kellner geht niemals leer. Da sieht man gerne einmal Herrschaften mit einem leeren Glas oder einfach mit rein gar nichts in den Händen mehrfach an einem Tisch vorbei eilen, der offensichtlich abgeräumt werden muss. Da wird fast formvollendet ein Glas Prosecco serviert, wo man mit der anderen Hand mühelos die Speisekarten für den Nachbartisch hätte mitbringen können. Zweiter Punkt: Der wichtigste Kunde ist der anwesende. Wenn ich zum Zwecke des Kuchenerwerbs eine Bäckerei aufsuche, gerade meine Bestellung aufgeben will und die Bäckereifachkraft lässt mich wie bestellt und nicht abgeholt stehen, um einen Anruf entgegen zu nehmen, dann werde ich – zu Recht! – fuchsteufelswild. Der Anrufer kann ja in der Wartezeit in der Nase bohren, seine Kinder verprügeln oder die Wäsche sortieren, außerdem sind wir ja alle inzwischen warteschleifengestählt. Ich hingegen kann nur vor dem Tresen stehen und blöd gucken. Weiterhin: Schlechte Laune hat im Dienstleistungsbereich rein gar nichts verloren. Ein flotter Schritt macht sich besser als Schlurfen. Fröhliches Arbeiten wird genauso bezahlt wie missmutiges, ist aber für alle Beteiligten angenehmer. Dem hereinkommenden Kunden signalisiert man, dass man ihn wahrgenommen hat und zwar freudig. Der Kunde hat immer recht, und falls nicht, ist Diplomatie gefragt. Die Kundin auch. Ein gelungener Scherz zur rechten Zeit hat noch nie geschadet und erhöht das Trinkgeld. Im Wort „Dienstleistung“ steckt das Wort Leistung und wenn ich diese nicht erbringen bin, dann bin ich im falschen Gewerbe. „Schönen Tag noch.“ ist abgegriffen wie nur was, „Alles gut.“ auch. In diesem Sinne: „Beehren Sie mich wieder einmal.“ </p>



<p>Nächsten Mittwoch mehr.</p>
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