<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>kochen &#8211; Die alte weisse Frau</title>
	<atom:link href="https://diealteweissefrau.blog/tag/kochen/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://diealteweissefrau.blog</link>
	<description>Ein anderer Blick auf das Leben, die Welt und den ganzen anderen Quatsch</description>
	<lastBuildDate>Mon, 04 Aug 2025 09:37:32 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.8.1</generator>
	<item>
		<title>Die alte weisse Frau isst Nudeln</title>
		<link>https://diealteweissefrau.blog/die-alte-weisse-frau-isst-nudeln/</link>
					<comments>https://diealteweissefrau.blog/die-alte-weisse-frau-isst-nudeln/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Sep 2025 05:09:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Glossen]]></category>
		<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Gastronomie]]></category>
		<category><![CDATA[kochen]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Satire]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeschehen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://diealteweissefrau.blog/?p=1277</guid>

					<description><![CDATA[In Köln herrscht ja, da gibt es nichts, ein ausgesprochen mediterranes Flair. Am Brüsseler Platz stehen schicke junge Leute mit &#8230; <a href="https://diealteweissefrau.blog/die-alte-weisse-frau-isst-nudeln/" class="btn btn-readmore">Read More <span class="screen-reader-text"> "Die alte weisse Frau isst Nudeln"</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>In Köln herrscht ja, da gibt es nichts, ein ausgesprochen mediterranes Flair. Am Brüsseler Platz stehen schicke junge Leute mit einem Getränk herum und unterhalten sich lebhaft, wenn sie nicht gerade vom Ordnungsamt verjagt werden, weil sich wieder ein dämlicher Anwohner darüber echauffiert, dass es an lauen Sommerabenden in der Stadt laut ist. Abgeranzte Gebäude gibt es allüberall, wenn sie natürlich auch mit dem Charme der gepflegt verwahrlosten italienischen Liegenschaften nicht mithalten können. In eben diesem Pseudoschick eines schäbigen Innenhofes mit nicht zueinander passenden Sitzmöbeln, Tischen, an denen man sich Splitter einreißt, Kabeln, die entspannt an Ziegelmauern herumhängen und ein paar Alibiblumentöpfen, sitzt man auch bei einem stadtbekannten italienischen Restaurant, welches inzwischen mehrere Lokale dieser Art betreibt, die praktischerweise jeweils sehr, sehr ähnliche Speisekarten haben. Wirklich sehr, sehr ähnlich. Man bestellt einen Teller Nudeln mit Pfifferlingen und zahlt- Trommelwirbel – 22,50€. Wenn die Nudeln als Ravioli daherkommen, noch einen Euro mehr. Dafür sind dann auch die Teller nicht übermäßig voll. Spaghetti Carbonara gibt’s für schlappe 15,50. Herrschaften! Habt ihr den Knall nicht gehört? Davon, dass die Nudeln in den jeweiligen Küchen etwa handgeklöppelt werden, ist nirgendwo die Rede, und die sehr, sehr ähnlichen Speisekarten legen eher einen Großeinkauf bei der METRO oder meinetwegen Chefs Culinar nahe. Da kosten dann die Pfifferlinge einen Euro pro Portion. Wen versucht ihr da eigentlich gerade nach Strich und Faden für blöd zu verkaufen? Die aus dem Umland angereiste Landpomeranze, mich nämlich. Aber nur einmal! Nudeln kochen und ein paar Pfifferlinge in die Pfanne werfen kann ich nämlich auch und auf meiner Terrasse sitzt es sich mindestens so schön wie im rustikalen Ambiente dieser als kulinarischen Offenbarung deklarierten Systemgastronomie. Zur Not kann ich ja noch eigenhändig den Putz von der Wand klopfen. Blumentöpfe habe ich auch.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://diealteweissefrau.blog/die-alte-weisse-frau-isst-nudeln/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die alte weisse Frau und der Glücksmoment</title>
		<link>https://diealteweissefrau.blog/die-alte-weisse-frau-und-der-gluecksmoment/</link>
					<comments>https://diealteweissefrau.blog/die-alte-weisse-frau-und-der-gluecksmoment/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Apr 2025 05:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Glossen]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[kochen]]></category>
		<category><![CDATA[Küche]]></category>
		<category><![CDATA[Satire]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeschehen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://diealteweissefrau.blog/?p=1116</guid>

					<description><![CDATA[Manchmal liegt das Glück nur einen Wischlappen und einen Abfalleimer entfernt, nämlich dann, wenn man sich etwas missmutig, aber wild &#8230; <a href="https://diealteweissefrau.blog/die-alte-weisse-frau-und-der-gluecksmoment/" class="btn btn-readmore">Read More <span class="screen-reader-text"> "Die alte weisse Frau und der Glücksmoment"</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Manchmal liegt das Glück nur einen Wischlappen und einen Abfalleimer entfernt, nämlich dann, wenn man sich etwas missmutig, aber wild entschlossen daran macht, das lange vor sich her geschobene Projekt „gründliche Küchenreinigung“ endlich in Angriff zu nehmen. Klebrigen Ölflaschen und Gewürzbehältern, vollgekrümelten Besteckschubladen, dem verkrusteten Backofen, dem vollgerümpelten Unterschrank unter der Spüle – allem rückt man, je nach Gusto, mit diversen Spezialreinigern, Spülmittel oder meinem persönlichen Liebling, dem General Bergfrühling, energisch zu Leibe. Beim Saubermachen bleibt es nicht: beherzt wirft man muffig riechendes Müsli, merkwürdige Gewürze, die man nur einmal und dann nie wieder verwendet hat, Grillsaucen und gleich auch sämtliche Weihnachtsmarkttassen in den Müll, entsorgt alle Plastikbehälter ohne Deckel und alle Plastikdeckel ohne den dazu gehörigen Behälter, trennt sich von lieb gemeinten verzehrbaren Geschenken, die man doch nie verzehrt und dringt vor bis in die tiefsten Tiefen der Vorratsschränke und des Kühlschranks. Zuweilen tun sich Abgründe auf, zuweilen stößt man auf tolle Dinge, von denen man gar nicht mehr wusste, dass man sie besitzt. Was für ein Glücksgefühl stellt sich ein, wenn man zufrieden die streifenfreien Küchenfronten im Licht der Abendsonne schimmern sieht, der Kühlschrank nach Zitrone duftet und die Arbeitsfläche wieder Arbeitsfläche ist und nicht mehr mit allerlei Plunder zugestellt ist. Da hat man doch gleich wieder Lust zu kochen, und weil sich neben längst vergessenem Risottoreis und ein paar getrockneten Steinpilzen auch noch ein Rest Parmesan finden ließ, geht man frisch ans Werk. Die halb volle Flasche Weißwein muss ja auch mal endlich weg.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://diealteweissefrau.blog/die-alte-weisse-frau-und-der-gluecksmoment/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die alte weiße Frau feiert Silvester</title>
		<link>https://diealteweissefrau.blog/die-alte-weisse-frau-feiert-silvester/</link>
					<comments>https://diealteweissefrau.blog/die-alte-weisse-frau-feiert-silvester/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Dec 2022 06:58:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Glossen]]></category>
		<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[feiern]]></category>
		<category><![CDATA[kochen]]></category>
		<category><![CDATA[Satire]]></category>
		<category><![CDATA[Silvester]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://diealteweissefrau.blog/?p=68</guid>

					<description><![CDATA[Wer träumte nicht einst von wundervollen Silvesterfeiern! Mit einem Glas Champagner in der Hand auf der Champs Élysée. Oder wenigstens &#8230; <a href="https://diealteweissefrau.blog/die-alte-weisse-frau-feiert-silvester/" class="btn btn-readmore">Read More <span class="screen-reader-text"> "Die alte weiße Frau feiert Silvester"</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wer träumte nicht einst von wundervollen Silvesterfeiern! Mit einem Glas Champagner in der Hand auf der Champs Élysée. Oder wenigstens mit Rotkäppchensekt vor dem Brandenburger Tor.  In einem hippen Club bei ohrenbetäubender Musik und schweißtreibendem Gehopse auf der überfüllten Tanzfläche, begleitet von diesem oder jenem Shot.  Oder zumindest im örtlichen Gemeindezentrum bei eher zweifelhaften Getränken, aber Bombenstimmung. In einer todschicken Bar im kleinen schwarzen Cocktailkleid und korrespondierendem Smoking. Im Abendkleid opernballmässig zu Walzerklängen und Canapees. Im Gourmetrestaurant sich gewissenhaft durch zehn Gänge futternd. Und dann? Sitzt man mit den Nachbarn beim Fondue. Oder beim Raclette. Den kulinarischen Bankrotterklärungen des Abendlandes. Wie zum Teufel konnte das passieren?! Sanft wehen, getragen vom aufsteigenden Fettdunst, Knoblauchfahnen über den Tisch, während man, halb verhungert, ein ums andere Brotstück in den reichlich vorhandenen Fertigdips versenkt und entnervt darauf wartet, dass das Fleisch gar oder der Käse geschmolzen ist. Zuweilen hat der ambitioniertere gastgebende Koch die Dips natürlich selbst gemacht. Ganz individuell. Mit dem Thermomix und Gelinggarantie. Darob schleppt der Abend sich so dahin – die zu Verdauungszwecken gereichten Schnäpse der Marken Kümmerling bis Killepitsch und Unikum machen die Angelegenheit nicht besser – bis womöglich die Gesellschaftsspiele auf den Tisch kommen. Wenn man Pech hat, Monopoly, welches sich ja vor allem gegen Ende zusehends in die Länge zieht. Oder womöglich ein ganz neues Spiel, dessen Regeln zu erfassen einem mit den bleischwer im Magen liegenden Brotklumpen intellektuell einfach unmöglich ist. Gerade als man ernsthaft befürchtet, vor Langeweile vom Stuhl zu fallen, geht es auf Mitternacht zu und die ganze Gesellschaft begibt sich nach draußen. Zu den anderen Nachbarn. Irgendjemand böllert. Mit einem schönen Fläschchen Schloss Auerbach oder Kupferberg Gold wird auf das neue Jahr angestoßen. Gerührt liegt man sich in den Armen und wirklich alle sind restlos glücklich. Weil der Abend vorbei ist. </p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://diealteweissefrau.blog/die-alte-weisse-frau-feiert-silvester/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
