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	<title>Komik &#8211; Die alte weisse Frau</title>
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		<title>Die alte weisse Frau führt ein gutes Gespräch</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Jun 2026 05:19:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Zuweilen beginnen Menschen, mit sich selbst zu reden. Das ist jedoch nicht zwingend ein Zeichen für Einsamkeit, wie so mancher &#8230; <a href="https://diealteweissefrau.blog/die-alte-weisse-frau-fuehrt-ein-gutes-gespraech/" class="btn btn-readmore">Read More <span class="screen-reader-text"> "Die alte weisse Frau führt ein gutes Gespräch"</span></a>]]></description>
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<p>Zuweilen beginnen Menschen, mit sich selbst zu reden. Das ist jedoch nicht zwingend ein Zeichen für Einsamkeit, wie so mancher annehmen würde, manchmal sogar eher für das Gegenteil. Vielleicht möchte der Mensch ja einfach nur einmal ausreden dürfen, ohne dass ihm irgendwelche Besserwisser oder geschätzte Mitglieder der eigenen Klugscheißerfamilie ständig ins Wort fallen. Vielleicht möchte man kernige Thesen einfach einmal unwidersprochen pointiert zum Besten geben, ohne sich gleich aus der zivilisierten Gesellschaft heraus zu katapultieren, um sich danach wieder eines konsensfähigeren Standpunktes zu befleißigen. Vielleicht muss der Mensch sich durch laut ausgesprochene ermutigende Worte zu irgendeiner ungeliebten Tätigkeit motivieren. Vielleicht muss er sich aus Gründen seelischer Hygiene einfach einmal leer schimpfen. Vielleicht hilft ein liebevolles „Also für mein Alter geht’s doch“ dabei, sich mit den optischen Defiziten zu arrangieren, die den Menschen aus dem Spiegel anspringen. Vielleicht merkt man aber auch erst nach ausführlichen Selbstgesprächen, was für eine wahrhaftig interessante Person man doch ist. Und so intelligent. Und völlig meiner Meinung. </p>
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		<title>Die alte weisse Frau will duschen</title>
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		<pubDate>Tue, 26 May 2026 06:19:15 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Eine der größeren Herausforderungen, denen der moderne Reisende begegnet, ist ja nicht die Frage, wie man von A nach B &#8230; <a href="https://diealteweissefrau.blog/die-alte-weisse-frau-will-duschen/" class="btn btn-readmore">Read More <span class="screen-reader-text"> "Die alte weisse Frau will duschen"</span></a>]]></description>
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<p>Eine der größeren Herausforderungen, denen der moderne Reisende begegnet, ist ja nicht die Frage, wie man von A nach B kommt, sondern, wie man fehlerfrei sein Hotelzimmer bedient. Dabei gilt die Faustregel: Je hipper, desto blöder ist diese Bedienung gestaltet. In den ganz modernen Dingern, also denen ohne Rezeption, kommt man oft schon ohne größere Verrenkungen digitaler Natur gar nicht erst hinein. Dann wendet man sich den Lichtschaltern zu, wenn denn welche da sind. Manchmal muss man erst auf die Suche nach einem Tablet gehen, womöglich verborgen in einer Schublade, um damit Klimaanlage, besagte Lichtschalter, das TV Gerät und die Verdunkelung zu steuern oder auch oft nicht. Weitere Fallstricke offenbaren sich im Sanitärbereich, wo man vor der Duscharmatur steht und sich sehr, sehr dumm vorkommt. Bis man sich zwischen unvermittelten eiskalten Schauern, brühheißen Güssen und unbeabsichtigt nassen Haaren zurecht gefunden hat, das dauert. Manchmal bis zur Abreise. Im schönen Norwegen gab es einmal völlig rätselhafter Weise auch nach geduldigstem Abwarten kein warmes Wasser und das in einem sehr gediegenen Hotel. Des Rätsels Lösung: Ein an der Außenwand des Badezimmers positionierter Schalter musste betätigt werden. Varme Badegulv! Wer möchte das nicht, frage ich mich. Oder duschen die Norweger alle kalt? Kann natürlich sein.</p>



<p></p>
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		<title>Die alte weisse Frau schaut zu</title>
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		<pubDate>Tue, 19 May 2026 05:21:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ist das schön, wenn man nicht mehr erziehen muss! Die eigenen Kinder nicht, weil sie zu fabelhaften Erwachsenen geworden sind, &#8230; <a href="https://diealteweissefrau.blog/die-alte-weisse-frau-schaut-zu/" class="btn btn-readmore">Read More <span class="screen-reader-text"> "Die alte weisse Frau schaut zu"</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ist das schön, wenn man nicht mehr erziehen muss! Die eigenen Kinder nicht, weil sie zu fabelhaften Erwachsenen geworden sind, und die Enkel nicht, weil man als Großeltern dafür nicht zuständig ist. Stattdessen kann man tiefenentspannt anderen Menschen beim Erziehen zuschauen. Der Mutter, die ununterbrochen auf ihren Dreijährigen einredet, der gar nicht anders kann als einfach nicht mehr zuzuhören und die verbale Reizüberflutung verarbeitet, indem er sich theatralisch auf dem Boden wirft. Dem Vater, der mittels kluger Argumente ein gesundes Frühstück durchsetzen will und bei Milchreis mit reichlich Zimt und Zucker landet. Den Erwachsenen, die jede Aktion auf dem Klettergerüst oder der Tellerrutsche mit Argusaugen strengstens überwachen. Demjenigen, der auf ein nörgeliges „Wo bleibt mein Kakao?“ staubtrocken „Und wo bleibt deine Contenance?“ erwidert, was ich persönlich sehr amüsant fand. Denen, die ihren Kindern am liebsten auf der Rutsche einen Helm überstülpen würden und denen, die ihre Kleinen auf einem Laufrad mit einem Affenzahn meilenweit voraus fahren lassen, anscheinend ohne sich im Geringsten zu sorgen, während mir fast das Herz stehen bleibt. Denen, deren Brut stets wie aus dem Ei gepellt daher kommt und denen, die ihren Kinder in Bekleidungsfragen völlig freie Hand lassen und die dann entsprechend merkwürdig gewandet daherkommen. Groß werden sie übrigens alle, so oder so. Und wer nicht schon als Arschlochkind geboren wurde, aus dem wird auch was. Egal, wie die Eltern herum erziehen. </p>
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		<title>Die alte weisse Frau sucht ihre Pappnase</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Feb 2026 05:10:00 +0000</pubDate>
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<p>Es gibt Probleme auf der Welt, die haben viele Menschen so ganz und gar nicht und andere schlagen sich wieder und wieder damit herum, ja, während die einen sich weigern, überhaupt von einem Problem zu sprechen, raubt der gleiche Sachverhalt anderen den Schlaf. Was also zieht man an, im höheren Alter, zu Karneval? Die Zeiten, in denen man sich freute, Arme, Beine und Dekolleté herzuzeigen sind ein für alle Mal vorbei und ein solcher Aufzug riecht zudem schon von ganz weit her nach Verzweiflung, ein Eindruck, den man als Frau mit Selbstachtung unbedingt zu vermeiden trachtet. Es gibt natürlich auch Frauen, denen das wurscht ist: Mutig oder tatsächlich verzweifelt quetschen sie sich in knappe Shirts mit Glitzer und tiefem Ausschnitt, lassen es beim aufwendigen Make up richtig krachen und scheuen selbst vor Netzstrümpfen zu Miniröcken nicht zurück. Der Anblick ist zuweilen faszinierend und gruselig zugleich, in jedem Falle nichts für mich. Irgendwas clownsartiges geht eigentlich immer, ist auch sehr figurfreundlich, aber gerade Karnevalsschminke neigt dazu, sich in Falten abzusetzen, was dem Gesamteindruck wenig förderlich ist. Und Botox für eine Karnevalssitzung? Soweit will man denn doch nicht gehen, zumal man einen schlecht gelaunten Eindruck machen könnte mit eingeschränkter Mimik. Hippie, Teufelin, was mit bunter Federboa? Von letzterer hat man lange was, die Federn finden sich noch Wochen später. Da nehme ich also doch wieder die bewährte, immer wieder schöne Kombination aus Ringelhemd und Frack. Fertig. Alaaf.</p>
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		<title>Die alte weisse Frau und die Comedy</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Jan 2026 06:38:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Für was ich nicht zwischenzeitlich alles zu alt geworden bin! Und dabei rede ich nicht vom erbarmungswürdigen Zustand meiner Knie, &#8230; <a href="https://diealteweissefrau.blog/die-alte-weisse-frau-und-die-comedy/" class="btn btn-readmore">Read More <span class="screen-reader-text"> "Die alte weisse Frau und die Comedy"</span></a>]]></description>
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<p>Für was ich nicht zwischenzeitlich alles zu alt geworden bin! Und dabei rede ich nicht vom erbarmungswürdigen Zustand meiner Knie, die mich am Joggen hindern oder der abendlichen Erschöpfung, die mich früh ins Bett, aber auch demzufolge wieder früh – Stichwort: Senile Bettflucht – aus demselben hinaus treibt, zu einer wahrhaft gottlosen Uhrzeit in quasi finsterer Nacht. Zu alt bin ich definitiv auch für die Comedy Nacht des WDR. Eine furchtbare Veranstaltung. Worüber sich das Publikum da für teures Geld amüsierte, ist mir vollkommen rätselhaft. Die Nachwuchskräfte waren mit dem riesigen Publikum total überfordert und man hätte sie besser noch einige Zeit auf Kleinkunstbühnen, mit der Betonung auf „klein“, ihr Timing und ihre Bühnenfigur bearbeiten lassen und ihnen vielleicht einen tüchtigen Texter zur Seite stellen sollen. Müde Witze, gemischt mit dämlichen Zoten, haha, habe ich nicht gelacht. Die Top Acts waren Olaf Schubert, nun gut, und Torsten Sträter, dessen Zenit ja wohl überschritten scheint. Die Moderation überdreht und doof, es war furchtbar. Aber so ist das wohl, wenn man als Kind in einem Haushalt aufwächst, in dem man sich auf die Übertragungen der „Lach- und Schießgesellschaft“ schon Tage vorher freut, Dieter Hildebrandt als Ikone des Kabaretts verehrt wird und die Mutter noch im hohen Alter zum Grab von Hanns Dieter Hüsch, man darf sagen: pilgert. Gerhard Polt, Gisela Schneeberger, Werner Schneyder, Richard Rogler, Volker Pispers…was für großartige Künstler. Und für Comedy bin ich wohl verloren. Oder tatsächlich zu alt. Oder nicht dumm genug.</p>
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		<title>Die alte weisse Frau und die Experiences</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Oct 2025 05:08:56 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die rüstigen Rentner von heute sind in großer Zahl auf der Suche nach Erlebnissen, die ihnen auf der Zielgeraden des Lebens endlich doch noch zu innerer Zufriedenheit verhelfen sollen oder bei denen man sich selbst oder wenigstens seine Mitte finden und mit denen man zudem, nicht unwichtig, auch noch angeben kann. Zum Glück muss man sich dabei nicht selbst die Mühe machen, zu erspüren, welche Träume man vielleicht schon immer hatte. Wozu gibt es schließlich das Internet! Was die Menschen dort nicht alles veranstalten! Man kommt auf tolle Ideen, die man dann ganz individuell haargenau so umsetzt wie ein Wolf-Dieter aus Wanne-Eickel, der selbstverständlich schon den Jakobsweg abgelatscht ist und ansonsten ausschließlich mit dem Wohnmobil herum gurkt. Wenn man Pech hat, schrieb er auch noch ein Buch, auf jeden Fall aber viele Posts. Am Nordkap muss man, wie und warum auch immer, schon einmal gewesen sein, wer noch keine Polarlichter sah, hat sein Leben nicht gelebt. Eine mehrtägige, besser mehrwöchige Radtour für einen guten Zweck steht hoch im Kurs und wer noch nicht zu Fuß die Alpen überquert hat oder auf dem Alpe-Adria-Trail unterwegs war, kann schon gleich gar nicht mitreden beim größer, weiter, abenteuerlicher. Trekking in Nepal ist natürlich besser. Der Plebs fährt vielleicht in die Türkei oder nach Spanien, dabei stehen beim erfahrungshungrigen Pseudoabenteuerer eher Albanien oder Vietnam auf dem Plan, natürlich als betreute Bustour, anders wäre dann doch zu riskant. Eindruck schinden kann man auch mit tagelangem Schweigen in einem Kloster. Oder man bleibt daheim, legt sich aber wenigstens eine interessante Ernährung zu. Dabei zählen der dry january und der sober october nicht, die sind ja sowas von Mainstream. Unterfüttert werden die zahlreichen Berichte mit „So, ihr Lieben, ich…“ und unzähligen Fotos. Mir persönlich ist der Rheinsteig exotisch genug.</p>



<p></p>
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		<title>Die alte weisse Frau vergisst</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Oct 2025 05:20:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Zuweilen zweifelt man ja doch an seinen geistigen Fähigkeiten, wenn man wieder einmal an der Bedienung irgendeines technischen Gerätes scheitert, &#8230; <a href="https://diealteweissefrau.blog/die-alte-weisse-frau-vergisst/" class="btn btn-readmore">Read More <span class="screen-reader-text"> "Die alte weisse Frau vergisst"</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Zuweilen zweifelt man ja doch an seinen geistigen Fähigkeiten, wenn man wieder einmal an der Bedienung irgendeines technischen Gerätes scheitert, Dinge sucht, die gerade noch in Reichweite waren und im Supermarkt rätselt, was man so dringendes kaufen wollte. Zweifel kommen bei mir speziell aber auch auf, wenn ich darüber nachsinne, was ich im Laufe der Zeit schon alles vergessen respektive, wie man hier zu Lande sagt, hinter gelassen habe. In einem verträumten B&B in der Dordogne meine Zahnschiene. Die leere Schachtel hatte ich eingepackt. In Südtirol ein Stapel Blusen. Ich nehme aber auch immer zu viel mit. In Slowenien ein Ladekabel. In Wülfrath-Aprath in irgendeiner RB einen E Reader, in Trento auch, da lag er unter dem Kopfkissen im Grand Hotel. Irgendwo im Altmühltal mein Handy, auf der Damentoilette eines Autohauses. Im Flugzeug mein Portemonnaie, zum Glück mit kaum Geld darin und keinen Ausweisen. Manchmal aber ist der Verlust glücklicherweise gar keiner: Meinen Personalausweis wähnte ich wochenlang auch verloren, obwohl ich messerscharf rekonstruieren konnte, dass er nach menschlichem Ermessen irgendwo in der Wohnung sein musste. Strikt widerstand ich der Versuchung, einen neuen zu besorgen und was soll ich sagen: Er ruhte friedlich in einer Jackentasche. Da war die Freude groß. Genau wie beim Wiedersehen mit einem schönen und auch noch wertvollen Armband, das sich in einer Kofferseitentasche verkrochen hatte, das Biest. Vielleicht sollte ich ja weniger reisen. Oder weniger mitnehmen. Aber andererseits: Ein wenig Schwund ist ja eigentlich immer. </p>
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		<title>Die alte weisse Frau und die Helferinnen</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Sep 2025 04:19:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das Blöde ist ja auch, dass man gefühlt dauernd zum Arzt rennt. Noch blöder ist es, wenn man sich jahre-, &#8230; <a href="https://diealteweissefrau.blog/die-alte-weisse-frau-und-die-helferinnen/" class="btn btn-readmore">Read More <span class="screen-reader-text"> "Die alte weisse Frau und die Helferinnen"</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Das Blöde ist ja auch, dass man gefühlt dauernd zum Arzt rennt. Noch blöder ist es, wenn man sich jahre-, ach was, jahrzehntelang über Menschen lustig gemacht hat, die dauernd zum Arzt rennen. Jetzt ist man eifrig selbst dabei: Der Blutdruck will eingestellt werden, die Schilddrüsenwerte wollen kontrolliert werden und allerlei Impfungen harren der Verabreichung. Und dann sind die Tabletten alle. Oder eine Überweisung wird benötigt. Bei all diesen Gelegenheiten begegnet man der Berufsgruppe der ehemaligen Arzthelferinnen, die allerdings nicht mehr so bezeichnet wird, denn: Die Ausbildung hat eine verdiente Aufwertung erfahren und bringt nun MFAs hervor, medizinische Fachangestellte. Schöner Nebeneffekt: Für Menschen, die zum Gendern neigen, ist das eine großartige Vereinfachung. Ich persönlich wüsste gar nicht, wie ich mich vermeintlich korrekt ausdrücken sollte. Arzt:innenhelfer:innen oder wie? Nun gut, das Problem hat sich erledigt. Manche der MFAs sind freundlich, manche schnippisch, einige fähig, einige ziemlich unfähig, viele flink, während man anderen im Gehen die Schuhe besohlen könnte. Und es gibt auch in diesem Metier natürlich diesen gewissen Typus Mensch, der mit seinen heruntergezogenen Mundwinkeln und einem missmutigen Gesichtsausdruck notorisch schlechte Laune ausstrahlt. Wobei man sich fragt, warum sich ein solcher Mensch einen Beruf mit menschlichen Kontakten aussucht. Warum muffelt er nicht einfach in einer fensterlosen Kemenate eines Finanzamtes vor sich hin? Immer gibt es eine, die alles weiß und die Fäden in der Hand hält, ihre Kollegen und den Praxisinhaber mit strenger Hand durch den medizinischen Alltag manövriert und mal mehr, mal weniger beliebt ist. Mit der sollte man sich gut stellen, sonst hat man verloren. Da kann dann auch der Chef nichts machen. Oder die Chefin.</p>



<p></p>
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		<title>Die alte weisse Frau und die Filmkunst</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Jun 2025 04:20:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Auf der verzweifelten Suche nach netten unverbindlichen Gesprächsthemen landeten wir bei Filmen und Schauspielern. Ein sehr ergiebiges Gesprächsthema übrigens, wenn &#8230; <a href="https://diealteweissefrau.blog/die-alte-weisse-frau-und-die-filmkunst/" class="btn btn-readmore">Read More <span class="screen-reader-text"> "Die alte weisse Frau und die Filmkunst"</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Auf der verzweifelten Suche nach netten unverbindlichen Gesprächsthemen landeten wir bei Filmen und Schauspielern. Ein sehr ergiebiges Gesprächsthema übrigens, wenn man schon seit Jahrzehnten ins Kino geht respektive in die heimische Glotze starrt. Die Meinungen über die Qualität und das Erscheinungsbild der Schauspieler gingen meilenweit auseinander: Heino Ferch beispielsweise ist toll und noch dazu äußerst attraktiv, Heino Ferch ist äußerstenfalls in der Rolle  als Allmen zu ertragen, an Heino Ferch habe ich mich restlos satt gesehen und der Typ „kerniger Mann“ hat sowieso ausgedient-über all das lässt sich trefflich diskutieren, ohne dass sich irgendwer gekränkt fühlen müsste. Außer vielleicht der Ehegatte jener Frau, die freimütig bekannte, dass sie bei einem etwaigen zufälligen Treffen mit Heino Ferch schwer in Versuchung kommen würde. Die einzige Schwierigkeit bei jenen Debatten sind die Namen! Wie hieß der eine Film noch, wo der Dings mit dem anderen Dings, na, ich komme gleich drauf, jedenfalls hat da auch die eine mitgespielt, die in der Serie mit dem, der kürzlich leider verstorben ist….und so weiter. Stunden gehen unterhaltsam dahin, an Iris Berben und Veronika Ferres scheiden sich auch die Geister, von „schaue ich immer“ bis „schaue ich auf gar keinen Fall, egal wie preisgekrönt“ ist alles dabei. Mancher mag bizarre Filme aus Dänemark, andere bekennen sich freimütig zu Sonntagabendschmonzetten oder Vorabendserien und wieder andere schwören auf krachende Actionfilme. Jedem eben das seine und wenn alle Stricke reißen: Auf Loriot können sich alle einigen und spätestens beim Jodeldiplom ist die Stimmung auf dem Siedepunkt. Sagen Sie jetzt nichts, Renate!</p>



<p></p>
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		<title>Die alte weisse Frau und die Verwunderung</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Feb 2025 06:52:15 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Komik]]></category>
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<p>Wie alt man ist, merkt man nicht nur an schmerzenden Kniegelenken und zu hohem Blutdruck, sondern auch an den Reaktionen jüngerer Mitmenschen auf launige Bemerkungen, deren Sinn sich uns unmittelbar und ihnen, zuweilen sehr offensichtlich, gar nicht erschließt. So wollte ich vor einiger Zeit anschaulich klarstellen, welche Frisur mir vorschwebt, nämlich so eine Art Doris Day Gedächtnisfrisur, und erntete bei meinem jugendlichen Friseur nur einen vollkommen ratlosen Gesichtsausdruck. Wer mit einem fröhlichen „Palim, palim“ einen Raum betritt, von dem erwartet der jüngere Teil der anwesenden Menschen intellektuell rein gar nichts mehr. Mit „Großhirn an Faust“ kann auch nicht mehr jeder etwas anfangen und man kann froh sein, wenn der junge Mann, den man mit „Lauf, Forrest, lauf!“ erfolgreich anfeuert, die abfahrbereite Bahn noch zu rechtzeitig zu erreichen, zu den Cineasten zählt und einen nicht darüber aufklärt, dass er Kevin heißt. Ähnliches gilt für das Jodeldiplom, mit dem der missmutige Boomer den einen oder anderen Bachelorabschluss zu verunglimpfen pflegt. Vom Kosakenzipfel mit Zitronencremebällchen – „ Genau in der Mitte!“ – will ich erst gar nicht anfangen. Eher unwahrscheinlich ist es auch, dass in einem gut gefüllten Raum nach irgendeiner gelungenen Darbietung noch jeder weiß, was zu antworten ist, wenn ein begeisterter Senior vermeldet: „Sie sind der Meinung, das war..“. Ich nehme übrigens das Fragezeichen.</p>
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