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	<title>Kommunikation &#8211; Die alte weisse Frau</title>
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	<description>Ein anderer Blick auf das Leben, die Welt und den ganzen anderen Quatsch</description>
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		<title>Die alte weisse Frau und das Radio</title>
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		<pubDate>Tue, 23 May 2023 19:32:15 +0000</pubDate>
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<p>Wahrlich nichts kann einem ja so prima die Stimmung vermiesen wie ein scheinbar gut gelauntes Moderatorenpaar im Radio. Einer alleine ist ja vielleicht auszuhalten, aber zwei! Mit schlechten Witzchen, ekstatischem Gekicher über irgendwas, offensivem Frontalduzen der Hörerschaft und womöglich auch noch merkwürdigen Spielen geben sie im Subtext zweifelsfrei zu verstehen, was sie so von den Menschen an den Empfangsgeräten halten: Nichts. Kaum gibt es etwas zu gewinnen, erwarten sie von den betroffenen Glückspilzen wildes Gekreische. Und wer sich in einem heftigen Anfall von Grenzdebilität dazu hinreißen lässt, wegen zweier umsonstener Konzertkarten Schreie wie: „Oh, mein Gott! Geil!“, sowie nicht identifizierbare gutturale Laute in höchster Lautstärke auszustoßen, der kann sich diesen hochnotpeinlichen Freudenausbruch dann auch noch mehrfach über den Tag oder über Wochen – manche Gewinnspiele sind so fantastisch, dass sie sich über einen längeren Zeitraum hinziehen – immer wieder anhören. Und die anderen Hörer auch. Die freuen sich sehr, wenn sie Frau S. aus K. zum fünften Mal im höchsten Diskant ausflippen hören, weil sie in ein Musical gehen darf. So kann man Sendezeit ganz prima füllen. Einige Liedchen dazu, der Verkehrshinweis, das Wetter- immer übrigens „zu“ (kalt, warm, trocken, nass, stürmisch, suchen Sie sich was aus)- schwupp, schon ist wieder eine halbe Stunde rum. Lustige, spontane Zwiegespräche der beiden sicher ganz, ganz dicke befreundeten Moderatoren runden die Sache ab. So schön ist sie, die heile Welt des Radios, so lustig und unbeschwert wie ein Kindergeburtstag. Auch genauso niveauvoll. Von den fünf Wellen meines Leib- und Magensenders kann man sich als erwachsener Mensch, der sich als Zuhörer nicht wie ein Depp behandeln lassen will, inzwischen noch genau einen anhören. Was für eine mediale Vielfalt, danke dafür.</p>



<p>Nächsten Mittwoch mehr.</p>
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		<title>Die alte weisse Frau und die Bildungsmisere</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Apr 2023 05:01:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Neulich war ich zu einem Frauenfrühstück geladen und man plauderte über dies, das und natürlich die Kinder. Stolz erzählte eine &#8230; <a href="https://diealteweissefrau.blog/die-alte-weisse-frau-und-die-bildungsmisere/" class="btn btn-readmore">Read More <span class="screen-reader-text"> "Die alte weisse Frau und die Bildungsmisere"</span></a>]]></description>
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<p>Neulich war ich zu einem Frauenfrühstück geladen und man plauderte über dies, das und natürlich die Kinder. Stolz erzählte eine Mutter, daß ihr Sohn „Innovations- und Zukunftsforschung“ studiere. Aha. Mein erster Gedanke war: „Was soll das sein?“. Gab es doch zu meiner Zeit – wir hatten ja nichts! – nur die klassischen Studiengänge wie Medizin, Jura, Pharmazie und von mir aus Zahnmedizin, dann alles, was auf Lehramt geht, Naturwissenschaften auf Diplom, Geisteswissenschaften auf Magister und für die sich der Leistungsgesellschaft verweigernden Schluffis Sinologie, Skandinavistik oder so etwas. Aber heute! Jesus! Audio Engineering, Game Design, Eventmanagement, Gender Studies, Getränketechnologie, Tiermanagement, Computervisualistik, Freizeitwissenschaft, Bewegungswissenschaft, Alltagskultur und Gesundheit. Alles Studiengänge! Jetzt verstehe ich auch, warum unsere armen Abiturienten nach erfolgreichem Examen erstmal mindestens ein halbes Jahr Pause brauchen! Darüber habe ich mich ja immer lustig gemacht, aber weit gefehlt! Zur Orientierung braucht es das! Alleine im Bereich Wirtschaft und Recht finden sich schließlich 331 verschiedene Studiengänge, darunter so interessante Sachen wie „Entrepreneurship“, „Brandmanagement“ und „Crossmedia“. Keine Ahnung, was die Absolventen machen, wenn sie fertig sind, aber das liegt natürlich an mir und meiner mangelnden Phantasie. Übrigens würde ich persönlich heutzutage auch jedem Abiturienten ans Herz legen, eher so etwas wie eine Klempnerlehre in Angriff zu nehmen, die ich inzwischen für intellektuell mindestens so herausfordernd halte wie den Studiengang „Körperpflege“, der die Absolventen, wie ich lese, zum Unterrichten von angehenden Friseuren in der Berufsschule befähigt. In Rahmen dieser Körperpflegeausbildung gibt es übrigens – falls ich Ihr Interesse geweckt habe – sicherlich überaus spannende Einblicke zum Thema Gendern, Feminismus, Othering und  Heteronormativität. Nun gut. Gas, Wasser, Sch… jedenfalls geht immer. So ein Klempner, der wird wirklich gebraucht. Und wenn er dann vielleicht noch einen Master in Friedens- und Konfliktforschung hat, umso besser! Dann gibt es keinen Streit um die Rechnung!</p>



<p>Nächsten Mittwoch mehr. </p>
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		<title>Die alte weisse Frau und das Du</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Jan 2023 06:29:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wann und wohin ist das „Sie“ eigentlich verschwunden? Seit wann wird man nicht nur in bierseliger Stimmung im Brauhaus geduzt &#8230; <a href="https://diealteweissefrau.blog/die-alte-weisse-frau-und-das-du/" class="btn btn-readmore">Read More <span class="screen-reader-text"> "Die alte weisse Frau und das Du"</span></a>]]></description>
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<p>Wann und wohin ist das „Sie“ eigentlich verschwunden? Seit wann wird man nicht nur in bierseliger Stimmung im Brauhaus geduzt – wo es mir ehrlicherweise ziemlich egal ist – sondern auch von Krankenkassenmitarbeitern am Telefon? Oder von pickeligen Jünglingen im LEGO Laden? Oder pauschal von Radiomoderatoren? Ist das dämliche Witze reissende Moderatorenteam jetzt meinem Freundeskreis zuzurechnen oder sind sie nicht doch auch von meinem Geld bezahlte Dienstleister? Was ist gegen eine höfliche Anrede einzuwenden, bei der man beim Sie bleibt? Wird das Gespräch besser, konstruktiver und zielführender, weil man sich duzt? Wird „Hallo, ich bin der Karsten“ mir meine professionelle Zahnreinigung eher erstatten als Herr Müller? Ein jeder will heute zu Recht mit gemeint und mit angesprochen werden. Das führt zu sehr merkwürdigen Formulierungen. Gegendert wird auf Teufel komm raus, Sprachfluss, Grammatik, alles wurscht, kein Diverser darf vergessen werden, aber es ist tatsächlich zu viel verlangt, wenn man unter Erwachsenen, die sich nicht kennen, das Sie bevorzugt. Da sitzt man einsam und allein in der reaktionären Schublade und guckt blöd. Obwohl man sich auch nicht gemeint fühlt, aber das interessiert in diesem Falle niemanden. Wobei: Vielleicht bin ich gar nicht so allein. Vielleicht gibt es noch viele andere Zeitgenossen, die in einigen Situationen ein Sie sehr wohl bevorzugen würden, aber noch an der richtigen Formulierung feilen, dies einzufordern. Oder die es müde sind, gegen den Zeitgeist, und gehe er ihnen noch so sehr gegen den Strich, anzustänkern. Mein Vater jedenfalls, ein Freund prägnanter, manchmal durchaus auch sinnfreier Sprüche – Der Elefant von Celebes hat hinten etwas Jelebes – wusste den Nachteil des Duzens auf den Punkt zu bringen: Irgendwann, so führte er aus, kommt es zu Meinungsverschiedenheiten und dann sagt sich „Du Idiot“ viel leichter als „Sie Idiot“. Und schon ist der Krach da.</p>



<p>Nächsten Mittwoch mehr.</p>
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