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	<title>Sport &#8211; Die alte weisse Frau</title>
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		<title>Der alten weißen Frau wird übel</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Dec 2025 06:12:30 +0000</pubDate>
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<p>Neulich sah ich in einer Nachrichtensendung einige Ausschnitte der Auslosung für die Fußball Weltmeisterschaft. Auf der Bühne zu sehen war der durch und durch korrupte Totengräber der Sportart, Infantino, was umso erstaunlicher war, weil er es fertig brachte, gleichzeitig bis zur Hüfte im Hintern der orangefarbenen Heimsuchung aus den USA zu stecken und ihm dabei noch einen eigens gestifteten, selbstverständlich goldenen Preis zu überreichen. In einem ebenfalls goldenen Fummel stackelte die unsägliche Frau Klum auf die Bühne. Robbie Williams scheint in Geldnöten zu stecken, denn er prostituierte sich und sang. Es war, als schaue man einem Kadaver beim Verfaulen zu, und entsprechend übel konnte es einem werden. Dann war der Beitrag glücklicherweise zu Ende, wer gegen wen spielt wurde dann, wahrscheinlich unter großem Bohei, ausgelost.  Das dauerte sicher ewig, denn das Turnier wurde aufgebläht bis kurz vor dem Platzen. Damit auch ganz gewiss keine Stimmung aufkommt, wurde es auf mehrere Kontinente verteilt, was auch den großen Vorteil hatte, dass man das Event nach Katar zügig wieder meistbietend verkaufen konnte, nämlich nach Saudi Arabien, und dabei noch scheinheilig davon faseln konnte, alle Kontinente gleichermaßen zu berücksichtigen. Das alles ist ganz furchtbar, Uwe Seeler rotiert sicher im Grab und ich selbst möchte gewiss kein noch so kleiner Teil dieser unsäglichen Veranstaltung werden. Wie soll ich noch in den Spiegel schauen, wenn ich mir auch nur ein Spiel ansehe? Ohne mich und hoffentlich auch viele andere. Irgendwann muss doch mal Schluss sein. </p>
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		<title>Die alte weisse Frau macht kein Yoga</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Apr 2025 09:16:14 +0000</pubDate>
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<p>Von Hause aus bin ich sportlich, aber unbeweglich. Gymnastische Übungen fallen mir schwer, von Biegsamkeit kann keine Rede sein, so ein Fußboden ist für mich bei durchgedrückten Knien meilenweit entfernt, die Sache ist somit sonnenklar: Yoga würde mir gut tun. Allein, ich finde Yoga, man traut sich kaum, es laut zu sagen: doof. Gehört es doch in gewissen bildungsbürgerlichen Kreisen fast zum guten Ton, regelmäßig zum Yoga zu gehen, gegangen zu sein oder es zumindest großartig zu finden. Jedoch: Der ganzheitliche Ansatz! Das Gefasel von Achtsamkeit! Der esoterische Unterbau aus einer mir fremden Kultur, ohne den es scheinbar nicht geht! Ist es nicht überhaupt kulturelle Aneignung, wenn ein semmelblonder Mitteleuropäer herum oooommmmmt? Der Klang von Klangschalen geht mir auf die Nerven, meiner eigenen Mitte spüre ich nicht gerne in einer Turnhalle auf einer stinkigen Matte liegend nach, die Outfits empfinde ich als lächerlich – wer zum Teufel braucht eine Organic Yoga Flare Pants Jayana, um sich auf einer Matte herum zu wälzen? – und insgesamt wird mir viel zu viel Bohei um diese Sportart gemacht. Wer beruflich scheitert, wird Heilpraktiker oder Yogalehrer. Und veröffentlicht womöglich Werke wie „Yoga ab 55 für Dummies“. Da fühle ich mich sofort persönlich angegriffen. Körper, Geist und Seele bringe ich schon allein ins Gleichgewicht, ohne die tätige Hilfe von mittels eines Wochenendseminars in Bad Lippspringe zertifizierten Heilsbringern. Ganzheitlich und achtsam arbeite ich mich auf der heimischen Auslegeware in aller Ruhe an den Fersensitz heran, der mir auf meinem Lebensweg irgendwie verloren ging. Danach mache ich mich an Rumpfbeugen. Oder übe heimlich den Sonnengruß. Auf meinem bei Aldi günstig erstandenen Yoga Handtuch. Nein, das denn doch nicht.</p>
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		<title>Die alte weisse Frau und die vielfältigen Verluste</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Jul 2024 12:34:06 +0000</pubDate>
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<p>Im Laufe der Jahre geht man, manchmal leider, manchmal auch glücklicherweise, vieler Dinge verlustig. Neben straffen Oberarmen, einem flachen Bauch, makelloser Haut und dem einen oder anderen Zahn, sind es auch Gewohnheiten, die man ablegt, Ansichten, die man ändert, daneben auch Vorlieben wie die für fettes, ungesundes Essen, gerne verbunden mit größeren Mengen an Alkohol, denen man einfach konstitutionell nicht mehr gewachsen ist. Als jüngsten Verlust möchte ich an dieser Stelle meine Freude an Fernsehübertragungen großer Sportereignisse beklagen. Was habe ich früher mitgefiebert! Beim Erklingen der Hymne überliefen mich kalte Schauer und bei einem Elfmeterschießen war ich einem plötzlichen Herztod nahe. Ich fühlte mich als Teil einer großen Gemeinschaft. Alles leider Gottes vorbei. Wer da bei einer von einem durch und durch korrupten Verein organisierten Großveranstaltung über den Rasen stolpert, ist mir plötzlich vollkommen egal. Die Höhe der Prämien für die Spieler verursacht mir Brechreiz. Das die auf der Tribüne thronenden Politiker sich nicht entblöden, sich in ein Trikot zu zwängen, finde ich lächerlich. Die Überhöhung der Geschehnisse lässt mich ratlos zurück. Die verzerrten Gesichter der enthusiasmierten Fans machen mir Angst. Selbst an der Leichtathletik, über lange Jahre stets ein Quell der Freude, habe ich kein Interesse mehr, seit ich die Dokumentation über das qualvolle Sterben der Birgit Dressel gesehen habe und wie sich die Funktionäre damals gerierten. Die Formel 1 ist sowieso kein Sport. Bleibt die bevorstehende Olympiade. Da gibt es wenigstens gelegentlich völlig abseitige Sportarten zu sehen. Vielleicht macht das ja Spaß. Am besten aber ist sicher, ich laufe einfach selbst durch den nahen Forst oder spiele mit Gleichgesinnten irgendwas mit einem Ball.</p>
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		<title>Die alte weisse Frau will auch dabei sein</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Feb 2024 05:50:25 +0000</pubDate>
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<p>Der Mensch ist ein soziales Wesen, aber manchmal nimmt das Bedürfnis, Teil einer bestenfalls noch gefühlt elitären Gruppe sein zu wollen, sehr merkwürdige Formen an. Von der Sinnhaftigkeit, sich Eiswasser über den Kopf zu kippen oder sich mit Chips den Mund zu verbrennen will ich gar nicht erst anfangen. Mir erschließt sich auch nicht recht die Teilnahme an einem „Dry January“. Ist mein Alkoholkonsum problematisch, nutzt auch der trockene Monat nichts, wenn es im Februar munter weiter geht mit der Sauferei. Und wie wäre es in diesem Falle mit der Erstellung eines eigenen Konzeptes? Nur jeden zweiten Tag, einmal in der Woche, nur in Gesellschaft, nur ein Glas, nichts Hochprozentiges, gar kein Alkohol mehr?! Da gibt es doch viele Möglichkeiten, aber nein, man schließt sich der Idee irgendeiner Pappnase an und hashtagt. Super. An einem der nicht enden wollenden düsteren Wochenenden des Januars rennt man zu einer Demo gegen Rechts, genießt ein kostenloses Konzert und bildet sich ein, man sei Sophie Scholl. Überhaupt dieser ubiquitäre Gratismut! Da schneide ich mir vor der Kamera eine sorgfältig kuratierte Haarsträhne ab und helfe damit, genau, einfach niemandem, finde mich aber toll. Und andere finden mich auch toll. Verstehe ich nicht. Da reicht es auch nicht, schön joggen zu gehen, nein, man zwängt sich in ein quietschrosa T-Shirt mit der Aufschrift „Streckenkönigin“ auf dem Busen oder gar „Be happy. Be you“ und rennt auf Asphalt in der Stadt herum. Für einen guten Zweck natürlich. Eine Spende hätte es auch getan, aber dann hat man ja keine Fotos, ach was, Emotionsbilder (?), die man hochladen und der geneigten, vielleicht aber auch völlig desinteressierten Öffentlichkeit präsentieren kann. Da geht man nicht friedlich wandern, sondern trampelt lieber im Pulk die Waldwege platt, denn es gibt eine „Challenge“, zu der man gerne auch längere Anfahrtswege in Kauf nimmt. Ich persönlich laufe lieber mit einigen Freunden im heimischen Forst herum. Mit einer Flasche Schnaps. Vorzugsweise im Januar.</p>
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		<title>Die alte weisse Frau und der Sport</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Apr 2023 06:16:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Sportliche Betätigung im Alter ist ja etwas Wundervolles. Gesund, gut für die Figur und den Geisteszustand, zweckdienlich als Sturzprophylaxe, der &#8230; <a href="https://diealteweissefrau.blog/die-alte-weisse-frau-und-der-sport/" class="btn btn-readmore">Read More <span class="screen-reader-text"> "Die alte weisse Frau und der Sport"</span></a>]]></description>
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<p>Sportliche Betätigung im Alter ist ja etwas Wundervolles. Gesund, gut für die Figur und den Geisteszustand, zweckdienlich als Sturzprophylaxe, der Einsamkeit vorbeugend durch soziale Kontakte und nicht zuletzt auch ein schönes unverfängliches Gesprächsthema. Dabei ist jedoch die Frage zu klären, welche Sportart man denn im Alter wohl betreiben kann, ohne seine Restwürde, mit der es ja oft ohnehin nicht so gut bestellt ist, vollständig zu verlieren. Radfahren zum Beispiel. Man krempelt einfach ein Hosenbein hoch, um etwaige Verschmutzungen der Hose zu vermeiden und radelt fröhlich ein wenig durch die Gegend. Wunderbar. Seine Würde verliert man allerdings, wenn man sich in ein wurstpellenartiges knallbuntes Profiradfahroutfit zwängt und mit einem sündteuren Rennrad auf Tour de France macht, gerne auch im Pulk mit Gleichgesinnten auf der Landstraße und nicht etwa auf dem Radweg wie die weniger professionell ausgestatteten Freizeitradler. Und danach geht es in den Biergarten, immer noch im gleichen lächerlichen Aufzug und dann werden die verbrauchten Kalorien mit total isotonischem Weißbier gleich wieder aufgefüllt. Oder Skifahren! Da hat so mancher Beobachter doch Angst, daß der sich immer noch sportliche wähnende Mittsechziger schon beim Anziehen der Skischuhe kollabiert. Und dann stolpert jener unbeholfen zum Skilift, macht vielleicht sogar auf der Piste noch eine einigermaßen gute Figur, um spätestens auf der Hütte wieder unangenehm aufzufallen. Da fließt der Jagertee in Strömen, für die quietschbunt, aber todschick gewandeten Damen gibt´s Prosecco und am Ende zahlt man getrennt, damit der genervte Kellner in der bummvollen Hütte so richtig was zu tun hat. Schwimmen! Schwimmen ist  ganz und gar großartig, wenn auch als Gesprächsthema vielleicht nicht so ergiebig. Allerdings gibt man dabei seine Restwürde schon in der Umkleidekabine der schicken Sportboutique ab, wenn man versucht, einen Badeanzug zu erstehen. Yoga geht natürlich bis ins Grab, aber auch nur, wenn man rechtzeitig im Leben damit begonnen hat. Auf der Zielgeraden wird´s schwierig. Mit Nordic Walking macht man sich wegen der Stöcke in jedem Lebensalter zum Affen und Wandern hat leider Gottes nicht einen Hauch von Schick. Beim Joggen machen die Knie schlapp, Squash und Tennis wird von Bändern und Sehnen sowas von übel genommen und treiben auch den Puls in ungesunde Regionen. Und so nimmt es nicht wunder, dass die meisten älteren Sportler – glücklicherweise möchte man fast ausrufen – beim Golf landen. Einwandfrei bekleidet schreitet man in gemessenem Tempo den Court ab, gönnt sich im Golfbistro noch eine Kleinigkeit, während man sich gegenseitig seiner unfassbar guten Schläge versichert und geht zufrieden heim. Bleibt nur die Frage: Ist das Sport? </p>



<p>Nächsten Mittwoch mehr.</p>
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