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	<title>Zeitgeist &#8211; Die alte weisse Frau</title>
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		<title>Die alte weisse Frau spart nach Kräften</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Jun 2026 12:00:57 +0000</pubDate>
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<p>Es ist ja ganz furchtbar, wie teuer alles so geworden ist. Obwohl….wenn beispielsweise eine Frau sich im Fernsehprogramm wortreich darüber auslässt, wie teuer alles geworden ist und dabei ihre glitzernden Nagelstudiofingernägel ins Bild kommen, höre ich ehrlich gesagt gar nicht mehr zu. Im Bahnhof wird ein Student interviewt, auch er ein geplagtes Opfer der Teuerung, und bedauert insbesondere den Preis seines To-Go-Kaffees, den er sich allmorgendlich dortselbst kauft. Am Bahnhof! Ein Hort des preiswerten Einkaufs, wie jedermann weiß. Den Einkaufswagen bekommt man auch nicht mehr voll für fünfzig Euro. Ein Blick in den tatsächlich nur spärlich gefüllten Wagen zeigt Softdrinks, Süßigkeiten, Pizza, Chips, ein paar Alibiäpfel und Fertiggerichte. Tja. Mit einem zwei Kilo Beutel Möhren aus dem Sonderangebot, Kartoffeln, Linsen und Sellerie hätte es vielleicht doch geklappt und wenn man sich dazu noch durch die „Nicht mehr lange haltbar“ Fleischangebote gepflügt hätte, stünde einer preiswerten gesunden Ernährung eigentlich nur noch die eigene Bequemlichkeit im Wege. Nudelgerichte zum Aufwärmen? Echt jetzt? Nudeln ins Wasser werfen und irgendein Gemüse zeitgleich in die Pfanne oder Thunfisch mit Zwiebeln oder Eier…das ist doch keine Atomphysik, herrgottnochmal. Zumal das hilfsbereite Internet dem Kocheleven 24/7 zur Seite steht. Suppe kann man meiner Erfahrung nach eigentlich aus allem machen und der Aufwand ist mehr als überschaubar. Hülsenfrüchte sind spottbillig und universell einsetzbar. Reis mit Gemüse und Curry. Kartoffeln mit Spinat und Ei. Und so weiter und so fort. Manche Dinge muss man einfach nur mal wirklich wollen.</p>



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		<title>Die alte weisse Frau will duschen</title>
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		<pubDate>Tue, 26 May 2026 06:19:15 +0000</pubDate>
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<p>Eine der größeren Herausforderungen, denen der moderne Reisende begegnet, ist ja nicht die Frage, wie man von A nach B kommt, sondern, wie man fehlerfrei sein Hotelzimmer bedient. Dabei gilt die Faustregel: Je hipper, desto blöder ist diese Bedienung gestaltet. In den ganz modernen Dingern, also denen ohne Rezeption, kommt man oft schon ohne größere Verrenkungen digitaler Natur gar nicht erst hinein. Dann wendet man sich den Lichtschaltern zu, wenn denn welche da sind. Manchmal muss man erst auf die Suche nach einem Tablet gehen, womöglich verborgen in einer Schublade, um damit Klimaanlage, besagte Lichtschalter, das TV Gerät und die Verdunkelung zu steuern oder auch oft nicht. Weitere Fallstricke offenbaren sich im Sanitärbereich, wo man vor der Duscharmatur steht und sich sehr, sehr dumm vorkommt. Bis man sich zwischen unvermittelten eiskalten Schauern, brühheißen Güssen und unbeabsichtigt nassen Haaren zurecht gefunden hat, das dauert. Manchmal bis zur Abreise. Im schönen Norwegen gab es einmal völlig rätselhafter Weise auch nach geduldigstem Abwarten kein warmes Wasser und das in einem sehr gediegenen Hotel. Des Rätsels Lösung: Ein an der Außenwand des Badezimmers positionierter Schalter musste betätigt werden. Varme Badegulv! Wer möchte das nicht, frage ich mich. Oder duschen die Norweger alle kalt? Kann natürlich sein.</p>



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		<title>Die alte weisse Frau schaut zu</title>
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		<pubDate>Tue, 19 May 2026 05:21:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ist das schön, wenn man nicht mehr erziehen muss! Die eigenen Kinder nicht, weil sie zu fabelhaften Erwachsenen geworden sind, &#8230; <a href="https://diealteweissefrau.blog/die-alte-weisse-frau-schaut-zu/" class="btn btn-readmore">Read More <span class="screen-reader-text"> "Die alte weisse Frau schaut zu"</span></a>]]></description>
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<p>Ist das schön, wenn man nicht mehr erziehen muss! Die eigenen Kinder nicht, weil sie zu fabelhaften Erwachsenen geworden sind, und die Enkel nicht, weil man als Großeltern dafür nicht zuständig ist. Stattdessen kann man tiefenentspannt anderen Menschen beim Erziehen zuschauen. Der Mutter, die ununterbrochen auf ihren Dreijährigen einredet, der gar nicht anders kann als einfach nicht mehr zuzuhören und die verbale Reizüberflutung verarbeitet, indem er sich theatralisch auf dem Boden wirft. Dem Vater, der mittels kluger Argumente ein gesundes Frühstück durchsetzen will und bei Milchreis mit reichlich Zimt und Zucker landet. Den Erwachsenen, die jede Aktion auf dem Klettergerüst oder der Tellerrutsche mit Argusaugen strengstens überwachen. Demjenigen, der auf ein nörgeliges „Wo bleibt mein Kakao?“ staubtrocken „Und wo bleibt deine Contenance?“ erwidert, was ich persönlich sehr amüsant fand. Denen, die ihren Kindern am liebsten auf der Rutsche einen Helm überstülpen würden und denen, die ihre Kleinen auf einem Laufrad mit einem Affenzahn meilenweit voraus fahren lassen, anscheinend ohne sich im Geringsten zu sorgen, während mir fast das Herz stehen bleibt. Denen, deren Brut stets wie aus dem Ei gepellt daher kommt und denen, die ihren Kinder in Bekleidungsfragen völlig freie Hand lassen und die dann entsprechend merkwürdig gewandet daherkommen. Groß werden sie übrigens alle, so oder so. Und wer nicht schon als Arschlochkind geboren wurde, aus dem wird auch was. Egal, wie die Eltern herum erziehen. </p>
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		<title>Die alte weisse Frau und die Slogans</title>
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		<pubDate>Mon, 04 May 2026 18:38:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Älteren von uns erinnern sich: „Läuft und läuft und läuft“ war mal ein erfolgreicher Werbeslogan für den VW Käfer &#8230; <a href="https://diealteweissefrau.blog/die-alte-weisse-frau-und-die-slogans/" class="btn btn-readmore">Read More <span class="screen-reader-text"> "Die alte weisse Frau und die Slogans"</span></a>]]></description>
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<p>Die Älteren von uns erinnern sich: „Läuft und läuft und läuft“ war mal ein erfolgreicher Werbeslogan für den VW Käfer und, was soll man sagen, er lief tatsächlich robust und unermüdlich, bis er vom Rost zerfressen nach langen Jahren in seine Einzelteile zerfiel. Davon sind wir bei den heutigen Automodellen mit ihren vielfältigen elektronischen Befindlichkeitsstörungen meilenweit entfernt. Ähnlich ist es bei der Bahn, deren Slogan „Alle reden vom Wetter…wir nicht.“ dem derzeitigen geplagten Zugpassagier nur ein verzweifeltes Lachen entlockt, denn von misslichen Umständen, das Wetter betreffend, ist in so mancher Lautsprecheransage die Rede, die wieder einmal leider, leider eine Verspätung ankündigt. Apple übrigens hatte auch einmal einen griffigen Satz. „It just works.“ lautete er und war zu seiner Zeit in jeder Hinsicht überzeugend. Heute machen Ipods was sie wollen, legen ständig neue Updates Geräte komplett lahm, schwächeln Akkus vor sich hin und von einer intuitiven Bedienung ist schon lange keine Rede mehr. Funktionen, in die sich der geneigte „User“ akribisch hinein gefuchst hat, verschwinden oder verbergen sich so geschickt, dass sie nicht mehr auffindbar sind. Bleibt die Frage, wie es mit „Weiß, weißer geht’s nicht“ steht. Wollen wir hoffen, dass wenigstens Dash noch tut, was es soll. Und leben Waschmaschinen überhaupt immer noch länger mit Calgon? Haribo jedenfalls macht auch heute noch Kinder froh. Und Erwachsene ebenso. Gutes bleibt. Wollen wir hoffen, dass meine neue Miele Waschmaschine sich daran hält.</p>
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		<title>Die alte weisse Frau unterhält sich gern</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Apr 2026 05:32:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich liebe nette Gespräche, bei denen man die letzten Neuigkeiten austauscht und dann vom Hölzchen aufs Stöckchen kommt. Leider Gottes &#8230; <a href="https://diealteweissefrau.blog/die-alte-weisse-frau-unterhaelt-sich-gern/" class="btn btn-readmore">Read More <span class="screen-reader-text"> "Die alte weisse Frau unterhält sich gern"</span></a>]]></description>
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<p>Ich liebe nette Gespräche, bei denen man die letzten Neuigkeiten austauscht und dann vom Hölzchen aufs Stöckchen kommt. Leider Gottes werden solche Unterhaltungen immer seltener, besonders mit Altersgenossen. In der Regel handelt man nämlich zunächst ab, von wo man soeben zurück gekommen ist, dann, wo man demnächst hinfahren wird, danach wechselt man zu „Und, was machen die Kinder?“, um dann beim Kernthema zu landen und zu verbleiben: Krankheiten. Gerade überstanden, just akut, nicht mehr zu kurieren, da es sich um ein Verschleißteil handelt oder aber schon seit ewigen Zeiten immer wieder im Gespräch wie Migräne oder Neurodermitis. Knie, schmerzend oder ausgetauscht, mit Hyaluronsäure oder Eigenblut versorgt, bandagiert oder getaped, Augen, getropft, gelasert, mit neuen Hornhäuten versehen oder mit neuen Linsen, Rücken in sämtlichen Variationen, ubiquitärer Bluthochdruck, latenter Diabetes, wieder einmal Corona, Gürtelrose mit rasenden Schmerzen, Arthrose oder Arthritis, Hallux oder Hörprobleme, Zahnimplantate oder Bypässe….die Liste ist lang und wird immer länger und da haben wir die wirklich schlimmen Krankheiten noch gar nicht diskutiert, die die Arbeitskollegin oder den Nachbarn des Gesprächspartners getroffen oder gar dahin gerafft haben. Und so kommt man weder auf das Hölzchen einer politischen Debatte (zugegebenermaßen auch nicht erfreulich) noch auf das Stöckchen schöne Hobbys. Danach fühlt man sich immer völlig erledigt und ausgelaugt. Eisenmangel vielleicht? Oder Vitamin D? Vielleicht sollte ich mal zum Arzt.</p>
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		<title>Die alte weisse Frau und die Vornamen</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Apr 2026 05:30:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Jedes Elternpaar ist ja auf der vergeblichen Suche nach einem wunderschönen originellen Vornamen für den Sprössling, was heutzutage dazu führt, &#8230; <a href="https://diealteweissefrau.blog/die-alte-weisse-frau-und-die-vornamen/" class="btn btn-readmore">Read More <span class="screen-reader-text"> "Die alte weisse Frau und die Vornamen"</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Jedes Elternpaar ist ja auf der vergeblichen Suche nach einem wunderschönen originellen Vornamen für den Sprössling, was heutzutage dazu führt, dass halbe Schulklassen aufspringen, wenn Emma oder Noah aufgerufen werden. Aber selbst eine scheinbar einzigartige Henriette kann schon in ihrer Kindergartengruppe auf eine zweite Henriette stoßen, wobei dann eine zur Jetti und eine zur Henny mutiert. Dabei haben die Eltern sich solche Mühe gegeben. Moden gab es auch zu Boomerzeiten, wobei in meinem Falle ein beherzter Standesbeamter eingriff, als mein Vater seine wunderhübsche Tochter, nämlich mich, als Birgit anmelden wollte. Das sei nun schon die fünfte Birgit in einer Woche, konstatierte er, und so kam es, dass meine verblüffte Mutter plötzlich eine Irene in den Armen hielt, ein Name, den der besagte Beamte für geeigneter hielt. Es hätte schlimmer kommen können. Bei den Jungs gab es zu jener Zeit einen fatalen Hang zu Doppelnamen: Hans-Josef, Hans-Peter, Wolf-Dieter, Hermann-Josef, Klaus-Peter, Hans-Wilhelm, Rolf-Dieter oder Hans-Herbert beispielsweise. Einer merkwürdiger als der andere und auch deshalb gerne verkürzt zu Hajo, Hermo oder Hape. Ob diese Mode nochmal zurückkommt? So richtig alte Namen sind ja schon wieder en vogue, mein Großvater und mein Enkel beispielsweise haben den gleichen Namen. Albert ist auch schon wieder da und so begrüßen wir bestimmt bald einen entzückenden kleinen Franz-Werner. Oder Hans-Otto. </p>
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		<title>Die alte weiße Frau hat schon lange kapituliert</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Mar 2026 06:30:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Frage ist ja, ob man den Kampf überhaupt aufnimmt oder gleich die Waffen streckt. Früher war es leichter, da &#8230; <a href="https://diealteweissefrau.blog/die-alte-weisse-frau-hat-schon-lange-kapituliert/" class="btn btn-readmore">Read More <span class="screen-reader-text"> "Die alte weiße Frau hat schon lange kapituliert"</span></a>]]></description>
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<p>Die Frage ist ja, ob man den Kampf überhaupt aufnimmt oder gleich die Waffen streckt. Früher war es leichter, da hatte man nur Wasser, Seife – Palmolive! Lux! – und Niveacreme, und was die drei nicht richten konnten, blieb eben so. Heute hat man ja Möglichkeiten! Von mehreren Festmetern an Beautyprodukten im Drogeriemarkt, für jedes erdenkliche Problem, auch für solche, von denen man gar nicht wusste, dass man sie hat, über sündhaft teure, schick verpackte Seren und Cremes und Packungen in durchgestylten Schönheitstempeln bis zu den Offerten der Schönheitschirurgie, dazwischen irgendwo die Halbwelt der Hyaluron- und Botoxspritzen. Nachdenklich betrachtet man seine eigene gerunzelte Stirn, die auch im Zustand totaler Entspannung leider gerunzelt bleibt, die erschlaffte Haut um die Augen, in der sich der Lidschatten höchst ungleich zu verteilen pflegt und die Wimper, die an der Lippe hängt und gar keine ist, sondern ein Fältchen. Herrje. „Der alte Tag kommt mit Gewalt“, wie schon meine Oma zu sagen pflegte. Was also tun? Ein Vermögen ins äußere Erscheinungsbild investieren? Einer Jugend hinterher rennen, die jedoch unwiederbringlich vorbei ist? In Würde altern? Sich nicht darum scheren? Dem Elend mit Humor begegnen? So tun, als sei alles möglich und nachher aussehen wie Cher? Wobei – so weit reichen meine finanziellen Möglichkeiten auf gar keinen Fall. Da finde ich mich lieber einfach ab. Genau wie mit meinem grauen Haar. </p>
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		<title>Die alte weisse Frau und die moderne Technik</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Feb 2026 06:17:25 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Zuweilen, wenn man wieder ein Update für irgendwas eingespielt hat und danach nichts mehr funktioniert oder wenn man sich fluchend &#8230; <a href="https://diealteweissefrau.blog/die-alte-weisse-frau-und-die-moderne-technik/" class="btn btn-readmore">Read More <span class="screen-reader-text"> "Die alte weisse Frau und die moderne Technik"</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Zuweilen, wenn man wieder ein Update für irgendwas eingespielt hat und danach nichts mehr funktioniert oder wenn man sich fluchend und zuweilen erfolglos dem Onlinebanking widmet oder sich dabei ertappt, wie man sich schon seit einer Stunde freiwillig von irgendwelchen sozialen Medien konsequent verblöden lässt, ja, dann wünscht man sich kurz die Epoche der Petroleumlampen und Reifröcke zurück oder wenigstens die in der Rückschau so gemütlich scheinenden Sechzigerjahre. Solche Anwandlungen gehen aber schnell vorbei, wenn man dann wieder in Situationen kommt, in denen zum Beispiel ein Handy sich als wirklich verdammt praktisch entpuppt. Unlängst beispielsweise saß ich über drei Stunden missmutig in einem defekten Flugzeug herum, bis es nach eifrigem Bemühen mehrerer Techniker schlussendlich als nicht flugfähig deklariert wurde und alle Passagiere wieder aussteigen mussten. Während wir zum Schalter schlurfen, um zu erfahren, wie es mit uns und unseren Reiseplänen weitergehen wird, kam, zack, eine Mail mit einem neuen Flugplan für den nächsten Tag. Danach, zack, neue Tickets. Am Schalter scannte ein jeder einen QR Code und hatte, ebenso zack, einen Hotelgutschein. Dann kam eine Mitteilung, wann ein Bus uns einsammeln und dorthin transportieren würde. Die Entschädigung beantragte ich, auf dem Bett in ebenjenem Hotel liegend, und bekam morgens zum Frühstück, zack, die Mitteilung, dass der Betrag überwiesen sei. Toll. Ich war, ehrlich gesagt, schwer beeindruckt. Und sollte nochmal eine hydraulische Feststellbremse den Geist aufgeben, bleibe ich für meinen Teil total entspannt.</p>
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		<title>Die alte weisse Frau und die Comedy</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Jan 2026 06:38:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Für was ich nicht zwischenzeitlich alles zu alt geworden bin! Und dabei rede ich nicht vom erbarmungswürdigen Zustand meiner Knie, &#8230; <a href="https://diealteweissefrau.blog/die-alte-weisse-frau-und-die-comedy/" class="btn btn-readmore">Read More <span class="screen-reader-text"> "Die alte weisse Frau und die Comedy"</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Für was ich nicht zwischenzeitlich alles zu alt geworden bin! Und dabei rede ich nicht vom erbarmungswürdigen Zustand meiner Knie, die mich am Joggen hindern oder der abendlichen Erschöpfung, die mich früh ins Bett, aber auch demzufolge wieder früh – Stichwort: Senile Bettflucht – aus demselben hinaus treibt, zu einer wahrhaft gottlosen Uhrzeit in quasi finsterer Nacht. Zu alt bin ich definitiv auch für die Comedy Nacht des WDR. Eine furchtbare Veranstaltung. Worüber sich das Publikum da für teures Geld amüsierte, ist mir vollkommen rätselhaft. Die Nachwuchskräfte waren mit dem riesigen Publikum total überfordert und man hätte sie besser noch einige Zeit auf Kleinkunstbühnen, mit der Betonung auf „klein“, ihr Timing und ihre Bühnenfigur bearbeiten lassen und ihnen vielleicht einen tüchtigen Texter zur Seite stellen sollen. Müde Witze, gemischt mit dämlichen Zoten, haha, habe ich nicht gelacht. Die Top Acts waren Olaf Schubert, nun gut, und Torsten Sträter, dessen Zenit ja wohl überschritten scheint. Die Moderation überdreht und doof, es war furchtbar. Aber so ist das wohl, wenn man als Kind in einem Haushalt aufwächst, in dem man sich auf die Übertragungen der „Lach- und Schießgesellschaft“ schon Tage vorher freut, Dieter Hildebrandt als Ikone des Kabaretts verehrt wird und die Mutter noch im hohen Alter zum Grab von Hanns Dieter Hüsch, man darf sagen: pilgert. Gerhard Polt, Gisela Schneeberger, Werner Schneyder, Richard Rogler, Volker Pispers…was für großartige Künstler. Und für Comedy bin ich wohl verloren. Oder tatsächlich zu alt. Oder nicht dumm genug.</p>
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		<title>Die alte weisse Frau und das alle Jahre wieder</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Dec 2025 07:30:20 +0000</pubDate>
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<p>In dieser Jahreszeit schreiben sich ja viele Zeitungsartikel ganz von selbst: Adventsstress, Geschenkideen, Kochrezepte, Dekorationsvorschläge und Tipps für ein harmonisches Weihnachtsfest. Auch immer dabei: Die Thematik der guten Vorsätze für das neue Jahr. Anscheinend nimmt sich nach Auffassung der Autoren kein Mensch weit und breit an einem regnerischen Donnerstagnachmittag im Mai anlässlich einer medizinischen Hiobsbotschaft oder einer inspirierenden Begegnung vor, sein Leben zu ändern. Silvester muss offenbar zwingend der Tag sein, an dem man üblen Gewohnheiten abschwört und Neujahr der, an dem man sich neue zulegt, wie zum Beispiel den regelmäßigen Besuch eines Fitnessstudios. Diese Konstruktion hat natürlich einen entscheidenden Vorteil: Falls es leider, leider wieder einmal nicht klappt mit den guten Vorsätzen kann man sich nicht etwa unverzüglich einem anderen Ansatz – einer Dauerkarte für das örtliche Schwimmbad beispielsweise oder einem täglichen strammen Spaziergang – zuwenden, sondern kann, wie bedauerlich, erst im nächsten Jahr tätig werden. Unter anderem natürlich auch, weil man sich dummerweise ein günstiges Jahresabonnement hat aufschwatzen lassen, das es abzustottern gilt. Da ist die Dauerkarte finanziell einfach nicht mehr drin! Wie bequem! Dabei ist es doch täglich möglich, das Ruder energisch herum zu reißen und endlich mit dem Lernen einer Fremdsprache zu beginnen. Oder mit dem Erlernen komplizierter Strickmuster. Oder Schluss zu machen mit dem Lesen der immer gleichen Zeitungsartikel. Oder wenigstens täglich ein Stück zu Fuß zu gehen. Das ist auch noch völlig umsonst. Aber nicht vergebens. </p>



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