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	<title>urlaub &#8211; Die alte weisse Frau</title>
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		<title>Die alte weisse Frau und die Sitzgelegenheit</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Apr 2026 05:10:20 +0000</pubDate>
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<p>Mit zunehmendem Alter rücken ja Dinge und Sachverhalte in den Fokus, die man früher so gar nicht auf dem Schirm hatte. Neuestes Beispiel aus meiner privaten Kollektion: Die Sache mit den Sitzgelegenheiten im öffentlichen Raum. Zwar bin ich glücklicherweise noch sehr gut zu Fuß, aber nichtsdestotrotz habe ich nach einem ausgedehnten Stadtrundgang oder einer Wanderung das Bedürfnis, mich irgendwo bequem hinzusetzen. Möglichst mit Rückenlehne. Früher, in unbeschwerteren Zeiten kehrte ich zu diesem Zwecke in einer möglichst hübschen Lokalität ein, bestellte einen Kaffee, ein Glas Wein oder eine Kleinigkeit zu essen und alles war wunderbar. Heute ist das leider anders: Der Kaffee drückt später gewaltig auf die Blase, dem Alkohol habe ich weitgehend und vor allem am hellerlichten Tag abgeschworen, weil der Tag dann schnell beendet ist und essen kann ich auch nicht mehr so viel, wie ich möchte. Wasser, und sei es auch mit Sprudel, ist etwas trostlos und auch eine gepflegte Apfelschorle…nun ja. Es braucht also Bänke oder, wie in Paris, bequeme Stühle im öffentlichen Raum, auf denen man in Ruhe sitzen kann. Man kann darüber nachsinnen, warum von zehn vorbei eilenden Passanten acht zu dick sind, jungen Familien und alten Paaren zulächeln, sich wundern, was junge Menschen zuweilen anziehen oder sich davon inspirieren lassen, hingebungsvoll detailreiche Fassaden inspizieren, in Frankreich interessiert Petanquespielern zuschauen, ohne auch nur die geringste Ahnung von den Spielregeln zu haben, den Blick in die Natur genießen, in Spanien Flamencotänzerinnen bewundern oder aber: „Einfach nur so sitzen“. Ich möchte einfach nur so sitzen. Loriot hatte wie immer recht.</p>
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		<title>Die alte weisse Frau und die Stadtführungen</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Feb 2026 06:44:49 +0000</pubDate>
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<p>Eine Stadtführung dient ja in der Regel dazu, auf bequemem Weg eine unbekannte Örtlichkeit mit ihren wichtigsten Sehenswürdigkeiten kennenzulernen. Anlässlich einer sehr unterhaltsamen Führung in Sevilla lasse ich in Gedanken die Reihe der von mir im Laufe der Zeit absolvierten geführten Städterundgänge Revue passieren und stelle zu meinem eigenen großen Erstaunen fest, daß ich die weitaus größte Anzahl nicht in fernen Regionen, sondern in Köln, also quasi unmittelbar vor der eigenen Haustür, unternommen habe. Als da waren: Allein vier musikalische Stadtführungen mit einem geschichtlich äußerst beschlagenen Lehrer, der an den Haltepunkten seine Gitarre zückte und alte kölsche Lieder zu Gehör brachte, wobei je nach Bekanntheitsgrad desselben der eine oder andere Passant spontan mit einstimmte, eine Krippenführung, dann eine Geisterführung, zu der Richmodis herself aus dem Grab kroch und im weißen Gewand vor uns her wandelte, eine kabarettistische Stadtführung, eine über Melaten, dem großen Friedhof, auf dem die Nonne vom “Klosterfrau Melissengeist“ friedlich neben Dirk Bach ruht, eine zu den Fundamenten des Doms, eine mit dem Bus, das Thema ist mir nicht erinnerlich, den Brauhauswanderweg natürlich und diverse Kinderführungen, bei denen der Löwenkampf im Rathaus stets auf großes Interesse der kleinen Zuhörer stieß. Inzwischen kann ich auch selbst durch die Stadt führen und mache es hoffentlich besser als die Frau bei der langweiligsten Stadtführung, an der ich je teilgenommen habe. Sie führte durch Düsseldorf. Kann ich jetzt auch nicht dafür.</p>
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		<title>Die alte weisse Frau und die Spitzbuben</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Nov 2025 05:44:54 +0000</pubDate>
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<p>Gelegentlich staune ich ja über mich selbst. Da war ich in meiner aktiven Berufszeit Opfer von nicht weniger als vier Einbrüchen in meine Apotheke, bis die zähneknirschende, aber offensichtlich bitter notwendige Anschaffung einer sündteuren Alarmanlage dem Spuk ein Ende machte, und doch bin ich immer noch unbeschwertes Mitglied der Fraktion sorglos. In meinem bevorzugten Urlaubsdomizil wüsste ich nach Jahrzehnten nicht zu sagen, wo sich eigentlich der Zimmersafe befindet, geschweige denn, dass ich ihn nutzen würde. Seien wir ehrlich: Entweder ich weiß im Falle eines Falles die Kombination nicht mehr oder, noch wahrscheinlicher, ich fahre ohne meinen sorgsam dort deponierten Schmuck, meinen Ausweis oder die Kreditkarte nach Hause, weil ich vergesse, sie im Safe deponiert zu haben. Zu Hause ist es ähnlich. Da wird energisch quer gelüftet und dann gehe ich, bei einladend sperrangelweit geöffneter Terrassentür,  erst einmal in Ruhe einkaufen. Einst unternahm ich eine schöne Wanderung und das Auto stand derweil fahrbereit, da mit im Zündschloss steckenden Schlüssel, stundenlang auf einem verlassenen Parkplatz. Gerne lasse ich auch den Wohnungsschlüssel von außen auf der Tür stecken. Was soll ich sagen? Nix passiert bis dato. Aber natürlich ist irgendwann vielleicht das erste Mal. Und dann stehe auch ich wahrscheinlich mit verkrampftem Gesichtsausdruck am Frühstücksbuffet und weiß nicht, wie ich mir Rührei auf den Teller schaufeln kann, weil ich ängstlich meine Handtasche mit sämtlichen Wertsachen unter dem Arm klemmen habe. Wo ich mich doch jetzt darüber lustig mache und mein überteuertes IPad für die morgendliche Zeitungslektüre unbeschwert und arglos auf einem freien Tisch deponiere, um in Ruhe ganz entspannt das kulinarische Angebot zu sondieren. Manchmal jedoch komme ich mit meinem beladenen Teller zurück und mich durchfährt ein eisiger Schrecken, denn: IPad weg! Bisher habe ich mich aber immer nur im Tisch geirrt.</p>
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		<title>Die alte weisse Frau am Rhein</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Oct 2025 05:48:23 +0000</pubDate>
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<p>Vor fünfzig Jahren reiste meine Mutter mehrfach mit ihrem Damenkegelclub ins schöne Bad Hönningen, um sich im beliebten Tanzlokal „Alt Hönningen“, sozusagen dem Ballermann dieser Zeit, so richtig zu amüsieren. Jeden Abend gab ein Alleinunterhalter alles, um die Gäste in Stimmung zu bringen, wenn nicht gar eine Tanzkapelle aufspielte. Vor kurzem reiste ich ins nicht mehr so schöne Bad Hönningen und stand ergriffen vor den traurigen Überresten der einstigen Stimmungshochburg. Verlassen, heruntergekommen, die Fenster teilweise eingeschlagen tanzten dort nur noch, ganz ohne Musik, die Mäuse auf den Tischen. Keine Frage, die Urlaubsdestination Rhein muss sich dringend neu erfinden. Und sie ist ja auch auf dem Weg, mit dem Rheinsteig hat sie, abgesehen von zahlreichen Burgen und Schlössern, eine echte Attraktion zu bieten. Was aber, wenn der arme Wanderer auf über zwanzig Kilometern Strecke nicht eine einzige Einkehrmöglichkeit findet? Hätte nicht ein barmherziger Anwohner zwischen Bad Honnef und Linz eine Ecke seines Vorgartens mit einem Kühlschrank voll Getränke bestückt, an dem sich der durstige Wanderer bedienen konnte, wäre ich wohl bei dreißig Grad im Schatten kollabiert, und ja, ich hatte durchaus Wasser mit, nur offensichtlich nicht genug. Wenn es, wie in Rüdesheim – auch so ein Bild des Jammers – noch nicht einmal einen Bäcker gibt, bei dem man sich bevorraten könnte? Was, wenn die Hotels nicht begreifen, dass es auch gut situierte Wanderer gibt, die, wenn sie sich willkommen fühlen, durchaus bereit sind, Geld auszugeben, sich aber im Gegenzug von missmutigen Gastgebern mit Verbotsschildern ungern drangsalieren lassen? Was, wenn die Zahl der Ruhetage der gastronomischen Betriebe die der Tage, an denen man eintreten darf, deutlich übersteigt? Und was, wenn ich Gerichte wie „Schnitzel mit Bolognese Sauce“ anbiete? Wer soll das denn essen? Und was, wenn den umweltfreundlich mit der Bahn Reisenden ein Bahnhof begrüßt, der einfach nur schauerlich aussieht, total verdreckt ist und noch nicht einmal einen Getränkeautomaten aufweist? So jedenfalls kommen die goldenen Zeiten nicht wieder. Leider. </p>
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		<title>Die alte weisse Frau vergisst</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Oct 2025 05:20:59 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Zuweilen zweifelt man ja doch an seinen geistigen Fähigkeiten, wenn man wieder einmal an der Bedienung irgendeines technischen Gerätes scheitert, Dinge sucht, die gerade noch in Reichweite waren und im Supermarkt rätselt, was man so dringendes kaufen wollte. Zweifel kommen bei mir speziell aber auch auf, wenn ich darüber nachsinne, was ich im Laufe der Zeit schon alles vergessen respektive, wie man hier zu Lande sagt, hinter gelassen habe. In einem verträumten B&B in der Dordogne meine Zahnschiene. Die leere Schachtel hatte ich eingepackt. In Südtirol ein Stapel Blusen. Ich nehme aber auch immer zu viel mit. In Slowenien ein Ladekabel. In Wülfrath-Aprath in irgendeiner RB einen E Reader, in Trento auch, da lag er unter dem Kopfkissen im Grand Hotel. Irgendwo im Altmühltal mein Handy, auf der Damentoilette eines Autohauses. Im Flugzeug mein Portemonnaie, zum Glück mit kaum Geld darin und keinen Ausweisen. Manchmal aber ist der Verlust glücklicherweise gar keiner: Meinen Personalausweis wähnte ich wochenlang auch verloren, obwohl ich messerscharf rekonstruieren konnte, dass er nach menschlichem Ermessen irgendwo in der Wohnung sein musste. Strikt widerstand ich der Versuchung, einen neuen zu besorgen und was soll ich sagen: Er ruhte friedlich in einer Jackentasche. Da war die Freude groß. Genau wie beim Wiedersehen mit einem schönen und auch noch wertvollen Armband, das sich in einer Kofferseitentasche verkrochen hatte, das Biest. Vielleicht sollte ich ja weniger reisen. Oder weniger mitnehmen. Aber andererseits: Ein wenig Schwund ist ja eigentlich immer. </p>
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		<title>Die alte weisse Frau verreist vorbildlich</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Sep 2025 04:11:33 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Zu den letzten großen Abenteuern, die man in unserer bundesdeutschen Vollkaskowelt erleben kann, zählt das Reisen mit der Bundesbahn. Weil &#8230; <a href="https://diealteweissefrau.blog/die-alte-weisse-frau-verreist-vorbildlich/" class="btn btn-readmore">Read More <span class="screen-reader-text"> "Die alte weisse Frau verreist vorbildlich"</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Zu den letzten großen Abenteuern, die man in unserer bundesdeutschen Vollkaskowelt erleben kann, zählt das Reisen mit der Bundesbahn. Weil es aber ja viel zu langweilig ist, sich nur mit umgekehrter Wagenreihung, Verspätungen, unvorhersehbaren, sehr plötzlichen Gleiswechseln, geänderten Streckenführungen und allen anderen alltäglichen Herausforderungen herumzuschlagen, setzt der mutige Reisende noch eins drauf und nimmt ein Fahrrad mit. Weil auch das zu einfach scheint, wählt er sein tonnenschweres Ebike, auch, weil er am Urlaubsort ungeheuerliche Strecken unter Mitnahme seines Gepäcks zu bewältigen plant. Den Fahrradstellplatz muss man vorbuchen, was naturgemäß bedingt, dass man eben jenen Zug, in dem sich der vorgesehene Stellplatz befindet, auch erwischt. Somit ist jede Verspätung noch viel aufregender als ohnehin schon. Wenn man nämlich besagten Zug verpasst, kann man zwar theoretisch den nächsten ICE oder welchen Zug auch immer nehmen, praktisch aber strandet man unter Umständen mit seinem Rad an irgendeinem Bahnhof, denn im nächsten Zug sind leider alle Fahrradplätze ausgebucht. Ist diese Hürde, zuweilen mit einem Sprint zum Gleis, genommen, folgt die nächste. Im schwankenden Zug manövriert man auf engstem Raum mit seinem Rad, Packtaschen und vielleicht noch einem Rucksack herum, steht gestressten anderen Reisenden maximal im Weg, die nicht zögern, ihren Unmut zu äußern und stellt fest, dass der gebuchte Fahrradplatz in einer Hängevorrichtung besteht, in die man alleine nie und nimmer das Rad eingehängt bekommt. Glücklicherweise sind die Menschen ja viel netter als allgemein angenommen und immer findet sich ein tatkräftiger Mann, der mit anpackt. Die uneigennützige Hilfe eines solchen braucht man auch, wenn man ratlos vor einem leider, leider defekten Aufzug steht. Aber kann das die Lösung sein? Da macht die Bahn es sich doch etwas sehr einfach. Und so bleibt festzuhalten: Das Anstrengendste an einer mehrtägigen Radtour mit eigenhändigem Gepäcktransport und langen Etappen mit ordentlich Höhenmetern ist die Anreise mit der Bahn.</p>
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		<title>Die alte weiße Frau und die Bäuche</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Jul 2025 05:47:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Unlängst weilte ich in südlichen Gefilden. Dort war es, wie man bei uns zu sagen pflegt, lecker warm. Dies veranlasste &#8230; <a href="https://diealteweissefrau.blog/die-alte-weisse-frau-und-die-baeuche/" class="btn btn-readmore">Read More <span class="screen-reader-text"> "Die alte weiße Frau und die Bäuche"</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Unlängst weilte ich in südlichen Gefilden. Dort war es, wie man bei uns zu sagen pflegt, lecker warm. Dies veranlasste viele Menschen zu sehr nackten Tatsachen. Insbesondere dicke Männer stellten ihre Bier- oder anders erworbenen Bäuche in unterschiedlichen Verbrennungsgraden von rosa über knallrot bis zu knusprig braun, gerne auch behaart, in der Öffentlichkeit unbedeckt zur Schau. Nun finde ich Unterhemden als Outfit, die ja bei jungen gutgebauten Männern noch durchgehen, besonders wenn es sich um einwandfreie SCHIESSER Feinrippware handelt, ab einem gewissen Alter schon fragwürdig. Aber so überhaupt nichts zur Bedeckung des Elends, body positivity hin oder her? Beim Bummeln oder gar Einkehren? Nun haben ja neue Forschungen ergeben, dass ein dicker Bauch mittels raffinierter hormoneller Rückkopplungen ans Gehirn für sich selbst und seinen Erhalt sorgt. So teilt er dem Sättigungszentrum nach einem Grillteller mit Duvec Reis und Pommes im Restaurant Opatija unmissverständlich mit, dass noch ein Nachtisch her muss oder wenigstens ein Schnaps, denn für den dicken Bauch steht der Hungertod unmittelbar bevor. Und darum sind ab einem gewissen Grad der Adipositas wohlfeile Hinweise wie „Iss doch einfach mal weniger“ vollkommen sinnlos und nicht hilfreich. Wenn man der festen Überzeugung ist, man verhungere, dann kann man einfach nicht weniger essen. Nun könnte man doch einmal erforschen, ob der dicke Bauch nicht noch andere, komplexere Botschaften ans Gehirn sendet: Zeig mich her, ich bin wunderschön zum Beispiel. Oder: Frauen mögen mich. Am FKK Strand sind deine Genitalien bedeckt, da hänge ich mich einfach drüber, wie praktisch, nicht wahr? Zwischen den beiden Trägern deiner für Höchstleistungen unerlässlichen Radfahrhose komme ich erst richtig schön zur Geltung, also zieh das sowieso zu knappe Oberteil bei der Einkehr aus. Wie den anderen Gästen dann ihr Essen schmeckt, ist fraglich. Aber viele sind ja sowieso zu dick.</p>



<p></p>
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		<title>Die alte weisse Frau und die Anregungen</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Jul 2025 04:59:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Im Kreise rüstiger gutsituierter Rentner ist das zweitliebste Gesprächsthema das Reisen. Nachdem man also sämtliche Malaisen von Rücken über Bluthochdruck &#8230; <a href="https://diealteweissefrau.blog/die-alte-weisse-frau-und-die-anregungen/" class="btn btn-readmore">Read More <span class="screen-reader-text"> "Die alte weisse Frau und die Anregungen"</span></a>]]></description>
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<p>Im Kreise rüstiger gutsituierter Rentner ist das zweitliebste Gesprächsthema das Reisen. Nachdem man also sämtliche Malaisen von Rücken über Bluthochdruck bis zum grauen Star und Zahnimplantaten durchgehechelt hat, kommt man zum Wesentlichen: Wo geht es demnächst hin, von wo ist man gerade zurückgekehrt, was ist für die Zukunft geplant? Und so bekommt man vielerlei wunderbare Anregungen zu Reisen, die man auf gar keinen Fall machen möchte: Irgendwas mit Camping, und mag es noch so glamourös sein. Mit dem Wohnmobil fahren und sich selbst die große Freiheit vorgaukeln. Eine Gruppenreise mit dem Bus, egal wohin. Eine Kreuzfahrt, womöglich auf einem fünftausend Personen Großbus der Meere, mag die Abendunterhaltung auch noch so unterhaltsam sein. Im August nach Neapel. Asien reizt mich auch überhaupt nicht. Dabei wäre es doch ein echtes Erlebnis, sich in Japan in pünktlichen Zügen fortzubewegen. Eine Reise in die USA, womöglich um dort mit dem Wohnmobil durch die Gegend zu fahren. Landschaft hin oder her: Die macht das grauenvolle Essen, die zutiefst bigotte Lebenseinstellung und Trump für mich nicht wett. Reisen, bei denen man nur auf ein türkisblaues Meer starren kann und sich dabei zu Tode schwitzt, während man Cocktails in sich hinein schüttet. Alle Städte mit Overtourism, und seien sie noch so schön, höchstens außerhalb der jeweiligen Saison, auch wenn man womöglich im Regen durch die Straßen trottet. Prestigeobjekte aller Art, von Kilimandscharo bis Nepal. Die Türkei, jedenfalls solange Erdogan dort das Sagen hat. Alles mit all inklusive. Alles mit tollen Büffets. Alles mit Bändchen am Handgelenk. Zum Glück ist die Welt groß, da bleibt immer noch genug übrig. Die Eifel zum Beispiel, oder der Hunsrück. Gerne auch zu Fuß. </p>
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		<title>Die alte weisse Frau und Holland</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Jun 2025 04:21:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Vor vielen Jahren reiste ich einmal in die bezaubernden Niederlande mit ihren köstlichen Poffertjes und Bitterballen. Dort parkte ich, um &#8230; <a href="https://diealteweissefrau.blog/die-alte-weisse-frau-und-holland/" class="btn btn-readmore">Read More <span class="screen-reader-text"> "Die alte weisse Frau und Holland"</span></a>]]></description>
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<p>Vor vielen Jahren reiste ich einmal in die bezaubernden Niederlande mit ihren köstlichen Poffertjes und Bitterballen. Dort parkte ich, um mir ein Städtchen anzuschauen. Als ich zum Auto zurückkehrte, fand ich unter dem Scheibenwischer eine Mitteilung vor: Ich habe falsch geparkt, aber weil ich ja nun offensichtlich als Gast gekommen und mit mancherlei holländischer Parkregel vielleicht nicht so vertraut sei, belasse man es bei diesem freundlichen Hinweis und bitte nur darum, mich tiefer in die ortsüblichen Gepflogenheiten einzuarbeiten und mein Fahrzeug demnächst regelkonform abzustellen. Das hat gewirkt! Auch bei meinem jüngsten Besuch in einem holländischen Städtchen ließ ich Sorgfalt walten, suchte akribisch nach Verbotsschildern und Parkuhren und stand schließlich mit reinem Gewissen in einem mehr oder weniger aufgelassenen Industriegebiet mit einigen verwaisten Werkstätten, denn es war Sonntag. Von dort aus wanderte ich zu Fuß in die Stadt. Nun kam Post. Von einem Inkassobüro. Da ich verabsäumt habe, eine Parkgebühr in Höhe von drei Euro fünfzig zu bezahlen, stelle man mir nun eine Rechnung von 85 Euro. Ein Inkassobüro! Die Gemeinde selber hat also keine Lust, sich zu kümmern und verteilt Lizenzen an windige Geldeintreiber, die sich die Gebühren für ihre Arbeit fröhlich selbst ausdenken oder wie? Ja, offensichtlich ist das so. Zum Glück für mich handelt es sich, wie sich nach kurzer wutschnaubender Recherche ergab, bei dieser absurden Forderung um eine kommunale Steuer, für die es (noch) keine Durchführungsverordnung im Ausland gibt. Nur nach Holland sollte ich mit dem gleichen Auto so bald nicht wieder einreisen. Habe ich aber sowieso keine Lust zu. Sollen sie doch ohne mich frittieren, echt jetzt.</p>
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		<title>Die alte weisse Frau und der Tip</title>
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		<pubDate>Tue, 20 May 2025 05:28:03 +0000</pubDate>
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<p>Am Ende des Rundgangs durch den nicht preiswerten, aber hübschen Freizeitpark gab es ein gastronomisches Angebot. Man konnte sehr schön unbequem auf Bierbänken Platz nehmen, um allerlei Frittiertes oder Currywurst zu essen und dazu ein gezuckertes Getränk zu genießen. Zu diesem Zwecke musste man sich zu einer Theke begeben, dort seine Auswahl treffen und bezahlen. Bewaffnet mit einem Brummdingsda ging es dann zurück zum Tisch, um später, wenn es denn brummte, wieder zum Ausgabeschalter zu wandern, um das Frittierte oder die Currywurst eigenhändig abzuholen und im rustikalen Ambiente zu servieren. Nach dem hochwertigen Mahl räumte man seine Abfälle zusammen und trabte zu einem weiteren Schalter, um sein Geraffel dort wieder abzugeben. So weit, so gut. Jetzt aber der Knaller: Beim Bezahlen erschienen auf dem Kreditkartenlesegerät folgende Optionen: 7, 10, 13% Trinkgeld (farbig unterlegt), eigener Trinkgeldbetrag (auch farbig unterlegt) und ganz zuunterst, blass: kein Trinkgeld. Ist die Welt eigentlich verrückt geworden? Trinkgeld in einem Selbstbedienungsbums? Wo doch die englische Bezeichnung „Tip“ bedeutet: to insure promptitude. Soll ich also jetzt jemandem Trinkgeld geben, der mich  weder langsam noch prompt, sondern einfach überhaupt nicht bedient? Oder soll ich belohnen, dass der „Koch“ die gefrorenen Pommes besonders schwungvoll in die Friteuse wirft? Ist es schon ein Extra wert, dass die Kassiererin mir einen guten Tag wünscht? In einem nächsten Schritt ist wahrscheinlich geplant, auch das im Zentrum des Parks befindliche Automatenrestaurant mit Trinkgeldtasten auszustatten. Das wäre dann wenigstens völlig absurd.</p>
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