Allerhand Dinge soll man ja tun, so im Alltag. Viel Obst und Gemüse essen, dafür kein Junkfood, Sport treiben oder wenigstens Spazieren gehen, genug schlafen, morgens als erstes ein Glas Wasser trinken, mit wenigen einfachen Haushaltstricks die Wohnung in Schuss halten und mit Beautyroutinen sich selbst. Versicherungen, Strom-, Gas- und andere Verträge gehören regelmäßig auf den Prüfstand, im Kleiderschrank müssen Fehlkäufe und Verschleißteile aussortiert werden und die Küche muss auf verfallene, einmal verwendete Ingredienzien für ein nur einmal und nicht wieder gekochtes Gericht durchforstet werden und der Kühlschrank muss regelmäßig mit Essig ausgewaschen werden. Darüber hinaus, ganz wichtig: Zum Zwecke der eigenen Datensicherheit müssen zügig sämtliche Updates, die auf digitalen Geräten im Haushalt angeboten werden, unverzüglich durchgeführt werden, denn sonst droht Ungemach. Das Gerät kann vielleicht seinen Aufgaben nicht mehr vollumfänglich nachkommen, Spitzbuben haben unbegrenzten Zugriff auf alle meine Daten, ich kann meinen Kontostand nicht mehr kontrollieren oder keine Emails mehr versenden. Also tut man, was man soll, und das Ergebnis ist, in der Regel, sagen wir mal: Enttäuschend. Um es milde auszudrücken. Wenn man Pech hat, gibt der digitale Gefährte komplett den Geist auf. Oder es kostet Stunden kostbarer Lebenszeit, ihn wieder einigermaßen funktionsfähig zu bekommen. Ich will es so formulieren: Man muss nicht alles tun, was man soll.