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	<title>Meinung &#8211; Die alte weisse Frau</title>
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		<title>Die alte weisse Frau und die Begrüßung</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Jun 2026 04:31:04 +0000</pubDate>
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<p>Wohin der gute alte Händedruck entschwunden ist, weiß auch kein Mensch. Stattdessen wird sich allüberall im Freundes- und Bekanntenkreis umarmt, dass es nur so kracht. Meine Lieben schließe ich natürlich immer gerne gerührt in meine Arme, aber Hans-Peter, mit dem ich dreimal im Jahr wandern gehe? Johanna, die ich unregelmäßig auf ein Glas Wein treffe? Und die noch dazu ein merkwürdiges Parfum benutzt? Was ist der Sinn von in die Luft geschmatzten Küssen? Und wie viele sollen es sein? Gerade glaubt man erleichtert, die Zeremonie hinter sich zu haben, da schickt sich der Partner zu einer weiteren Runde an. In Frankreich, wo das „faire la bise“ zur kulturellen Identität dazugehört, widmet man sich der Angelegenheit so ausgiebig, dass man bei Festlichkeiten nach der Begrüßungsrunde eigentlich unverzüglich mit der Verabschiedungsrunde beginnen könnte, so lange dauert es, sich von Gast zu Gast zu küssen. Zudem gibt es eine Fülle von noch dazu regional unterschiedlichen Regeln: wer wen wie oft und mit welcher Seite man beginnt..es ist kompliziert. Und wenn der geneigte Gast aus fernen Landen nun genau wissen möchte, wann welche Regel gilt, dann heißt es: „Ça dépend.“ Das hängt also davon ab. Wovon, kann einem niemand erklären und man bleibt, wie so oft im Leben, ratlos zurück. Ein Händedruck wäre einfacher. </p>
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		<title>Die alte weisse Frau spart nach Kräften</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Jun 2026 12:00:57 +0000</pubDate>
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<p>Es ist ja ganz furchtbar, wie teuer alles so geworden ist. Obwohl….wenn beispielsweise eine Frau sich im Fernsehprogramm wortreich darüber auslässt, wie teuer alles geworden ist und dabei ihre glitzernden Nagelstudiofingernägel ins Bild kommen, höre ich ehrlich gesagt gar nicht mehr zu. Im Bahnhof wird ein Student interviewt, auch er ein geplagtes Opfer der Teuerung, und bedauert insbesondere den Preis seines To-Go-Kaffees, den er sich allmorgendlich dortselbst kauft. Am Bahnhof! Ein Hort des preiswerten Einkaufs, wie jedermann weiß. Den Einkaufswagen bekommt man auch nicht mehr voll für fünfzig Euro. Ein Blick in den tatsächlich nur spärlich gefüllten Wagen zeigt Softdrinks, Süßigkeiten, Pizza, Chips, ein paar Alibiäpfel und Fertiggerichte. Tja. Mit einem zwei Kilo Beutel Möhren aus dem Sonderangebot, Kartoffeln, Linsen und Sellerie hätte es vielleicht doch geklappt und wenn man sich dazu noch durch die „Nicht mehr lange haltbar“ Fleischangebote gepflügt hätte, stünde einer preiswerten gesunden Ernährung eigentlich nur noch die eigene Bequemlichkeit im Wege. Nudelgerichte zum Aufwärmen? Echt jetzt? Nudeln ins Wasser werfen und irgendein Gemüse zeitgleich in die Pfanne oder Thunfisch mit Zwiebeln oder Eier…das ist doch keine Atomphysik, herrgottnochmal. Zumal das hilfsbereite Internet dem Kocheleven 24/7 zur Seite steht. Suppe kann man meiner Erfahrung nach eigentlich aus allem machen und der Aufwand ist mehr als überschaubar. Hülsenfrüchte sind spottbillig und universell einsetzbar. Reis mit Gemüse und Curry. Kartoffeln mit Spinat und Ei. Und so weiter und so fort. Manche Dinge muss man einfach nur mal wirklich wollen.</p>



<p></p>
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		<title>Die alte weisse Frau führt ein gutes Gespräch</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Jun 2026 05:19:11 +0000</pubDate>
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<p>Zuweilen beginnen Menschen, mit sich selbst zu reden. Das ist jedoch nicht zwingend ein Zeichen für Einsamkeit, wie so mancher annehmen würde, manchmal sogar eher für das Gegenteil. Vielleicht möchte der Mensch ja einfach nur einmal ausreden dürfen, ohne dass ihm irgendwelche Besserwisser oder geschätzte Mitglieder der eigenen Klugscheißerfamilie ständig ins Wort fallen. Vielleicht möchte man kernige Thesen einfach einmal unwidersprochen pointiert zum Besten geben, ohne sich gleich aus der zivilisierten Gesellschaft heraus zu katapultieren, um sich danach wieder eines konsensfähigeren Standpunktes zu befleißigen. Vielleicht muss der Mensch sich durch laut ausgesprochene ermutigende Worte zu irgendeiner ungeliebten Tätigkeit motivieren. Vielleicht muss er sich aus Gründen seelischer Hygiene einfach einmal leer schimpfen. Vielleicht hilft ein liebevolles „Also für mein Alter geht’s doch“ dabei, sich mit den optischen Defiziten zu arrangieren, die den Menschen aus dem Spiegel anspringen. Vielleicht merkt man aber auch erst nach ausführlichen Selbstgesprächen, was für eine wahrhaftig interessante Person man doch ist. Und so intelligent. Und völlig meiner Meinung. </p>
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		<title>Die alte weisse Frau will duschen</title>
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		<pubDate>Tue, 26 May 2026 06:19:15 +0000</pubDate>
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<p>Eine der größeren Herausforderungen, denen der moderne Reisende begegnet, ist ja nicht die Frage, wie man von A nach B kommt, sondern, wie man fehlerfrei sein Hotelzimmer bedient. Dabei gilt die Faustregel: Je hipper, desto blöder ist diese Bedienung gestaltet. In den ganz modernen Dingern, also denen ohne Rezeption, kommt man oft schon ohne größere Verrenkungen digitaler Natur gar nicht erst hinein. Dann wendet man sich den Lichtschaltern zu, wenn denn welche da sind. Manchmal muss man erst auf die Suche nach einem Tablet gehen, womöglich verborgen in einer Schublade, um damit Klimaanlage, besagte Lichtschalter, das TV Gerät und die Verdunkelung zu steuern oder auch oft nicht. Weitere Fallstricke offenbaren sich im Sanitärbereich, wo man vor der Duscharmatur steht und sich sehr, sehr dumm vorkommt. Bis man sich zwischen unvermittelten eiskalten Schauern, brühheißen Güssen und unbeabsichtigt nassen Haaren zurecht gefunden hat, das dauert. Manchmal bis zur Abreise. Im schönen Norwegen gab es einmal völlig rätselhafter Weise auch nach geduldigstem Abwarten kein warmes Wasser und das in einem sehr gediegenen Hotel. Des Rätsels Lösung: Ein an der Außenwand des Badezimmers positionierter Schalter musste betätigt werden. Varme Badegulv! Wer möchte das nicht, frage ich mich. Oder duschen die Norweger alle kalt? Kann natürlich sein.</p>



<p></p>
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		<title>Die alte weisse Frau regt sich auf</title>
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		<pubDate>Tue, 12 May 2026 05:05:18 +0000</pubDate>
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<p>Es nutzt ja nichts, sich diesbezüglich etwas vorzumachen: Wo man auch geht und steht wird man für doof verkauft. Das war schon vor Jahrzehnten so, als mir ein fähiger Elektrofachmarktmitarbeiter eine Videorekorder mit dem schlagenden Argument, es sei ein Gerät der Spitzenklasse, andrehte, der quasi auf dem Heimweg schon Elektroschrott war. Im Zuge des Digitalisierung jedoch eröffnen sich diesbezüglich ganz neue Möglichkeiten. Seien es obskure Erbschaften, rührende, völlig frei erfundene Geschichten zum Zwecke der Spendengerierung,  plumpe Meinungsmache mit vermeintlichen Fakten, Verschwörungserzählungen aller Art, KI generierte Bilder, gefälschte Online Shops, vermeintliche Liebesbeziehungen, beunruhigende Mails von der Bank, die einem Zugangsdaten entlocken wollen – das Feld ist weit und, so fürchte ich, noch bei weitem nicht vollständig durchpflügt. Schlimm das alles, aber worüber ich mich wirklich merkwürdigerweise am allermeisten aufrege, das ist die KI Telefonassistentin meiner Krankenkasse. Schon doof genug, überhaupt mit ihr reden zu müssen, man kommt sich vor wie ein Depp. Aber dann, und das bringt mich wirklich zum Ausflippen, fängt diese virtuelle Intelligenz an, meine Antworten scheinbar EINZUTIPPEN, jedenfalls klackert eine Tastatur. DIE VIRTUELLE TELEFONASSISTENTIN HAUT IN DIE TASTEN. Echt jetzt? Für wie saudämlich hält die Barmenia eigentlich ihre Kunden? Das ist doch eine Frechheit. Und ihre bescheuerte App funktioniert auch nicht. Wahrscheinlich wurde beides vom gleichen begnadeten IT Mitarbeiter ersonnen. Kann ich mich nicht genug aufregen.</p>



<p></p>
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		<title>Die alte weisse Frau und die Slogans</title>
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		<pubDate>Mon, 04 May 2026 18:38:58 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Älteren von uns erinnern sich: „Läuft und läuft und läuft“ war mal ein erfolgreicher Werbeslogan für den VW Käfer und, was soll man sagen, er lief tatsächlich robust und unermüdlich, bis er vom Rost zerfressen nach langen Jahren in seine Einzelteile zerfiel. Davon sind wir bei den heutigen Automodellen mit ihren vielfältigen elektronischen Befindlichkeitsstörungen meilenweit entfernt. Ähnlich ist es bei der Bahn, deren Slogan „Alle reden vom Wetter…wir nicht.“ dem derzeitigen geplagten Zugpassagier nur ein verzweifeltes Lachen entlockt, denn von misslichen Umständen, das Wetter betreffend, ist in so mancher Lautsprecheransage die Rede, die wieder einmal leider, leider eine Verspätung ankündigt. Apple übrigens hatte auch einmal einen griffigen Satz. „It just works.“ lautete er und war zu seiner Zeit in jeder Hinsicht überzeugend. Heute machen Ipods was sie wollen, legen ständig neue Updates Geräte komplett lahm, schwächeln Akkus vor sich hin und von einer intuitiven Bedienung ist schon lange keine Rede mehr. Funktionen, in die sich der geneigte „User“ akribisch hinein gefuchst hat, verschwinden oder verbergen sich so geschickt, dass sie nicht mehr auffindbar sind. Bleibt die Frage, wie es mit „Weiß, weißer geht’s nicht“ steht. Wollen wir hoffen, dass wenigstens Dash noch tut, was es soll. Und leben Waschmaschinen überhaupt immer noch länger mit Calgon? Haribo jedenfalls macht auch heute noch Kinder froh. Und Erwachsene ebenso. Gutes bleibt. Wollen wir hoffen, dass meine neue Miele Waschmaschine sich daran hält.</p>
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		<title>Die alte weisse Frau und die Sitzgelegenheit</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Apr 2026 05:10:20 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Mit zunehmendem Alter rücken ja Dinge und Sachverhalte in den Fokus, die man früher so gar nicht auf dem Schirm hatte. Neuestes Beispiel aus meiner privaten Kollektion: Die Sache mit den Sitzgelegenheiten im öffentlichen Raum. Zwar bin ich glücklicherweise noch sehr gut zu Fuß, aber nichtsdestotrotz habe ich nach einem ausgedehnten Stadtrundgang oder einer Wanderung das Bedürfnis, mich irgendwo bequem hinzusetzen. Möglichst mit Rückenlehne. Früher, in unbeschwerteren Zeiten kehrte ich zu diesem Zwecke in einer möglichst hübschen Lokalität ein, bestellte einen Kaffee, ein Glas Wein oder eine Kleinigkeit zu essen und alles war wunderbar. Heute ist das leider anders: Der Kaffee drückt später gewaltig auf die Blase, dem Alkohol habe ich weitgehend und vor allem am hellerlichten Tag abgeschworen, weil der Tag dann schnell beendet ist und essen kann ich auch nicht mehr so viel, wie ich möchte. Wasser, und sei es auch mit Sprudel, ist etwas trostlos und auch eine gepflegte Apfelschorle…nun ja. Es braucht also Bänke oder, wie in Paris, bequeme Stühle im öffentlichen Raum, auf denen man in Ruhe sitzen kann. Man kann darüber nachsinnen, warum von zehn vorbei eilenden Passanten acht zu dick sind, jungen Familien und alten Paaren zulächeln, sich wundern, was junge Menschen zuweilen anziehen oder sich davon inspirieren lassen, hingebungsvoll detailreiche Fassaden inspizieren, in Frankreich interessiert Petanquespielern zuschauen, ohne auch nur die geringste Ahnung von den Spielregeln zu haben, den Blick in die Natur genießen, in Spanien Flamencotänzerinnen bewundern oder aber: „Einfach nur so sitzen“. Ich möchte einfach nur so sitzen. Loriot hatte wie immer recht.</p>
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		<title>Die alte weisse Frau und das pädagogisch wertvolle Buch</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Apr 2026 05:12:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Neulich las ich, wie es sich für eine liebevolle Großmutter gehört, vor. Das mache ich sehr gerne und sehr ausdauernd. &#8230; <a href="https://diealteweissefrau.blog/die-alte-weisse-frau-und-das-paedagogisch-wertvolle-buch/" class="btn btn-readmore">Read More <span class="screen-reader-text"> "Die alte weisse Frau und das pädagogisch wertvolle Buch"</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Neulich las ich, wie es sich für eine liebevolle Großmutter gehört, vor. Das mache ich sehr gerne und sehr ausdauernd. Conni Bücher hasse ich allerdings wie die Pest und dachte, schlimmer kann es nicht kommen. Aber weit gefehlt! Ich las, zunehmend konsterniert, ein Buch über die Vielfalt und Gleichwertigkeit verschiedener Farben. Die Protagonistin erhielt von ihrer Lehrerin den Auftrag, in den Ferien ein Bild über ihr schönstes Ferienerlebnis in ihrer Lieblingsfarbe zu malen. Schon das eine blödsinnige Konstellation. Das arme Kind hatte im Gegensatz zu ihrer Freundin Fatima jedoch gar keine Lieblingsfarbe, noch nicht mal pink, und verfiel daraufhin auf die pfiffige Idee, zu Inspirationszwecken andere Menschen nach deren Lieblingsfarbe zu fragen. Sie fuhr also mit ihren beiden Müttern (!) los und begegnete: Einem blinden Menschen, einem Kind, das sich nicht entscheiden konnte, ob es ein Mädchen oder ein Junge sein sollte, einem im Rollstuhl und die anderen habe ich verdrängt-jedenfalls wurden sämtliche Randgruppen gewissenhaft abgearbeitet. Überraschende Konklusion: Die Lieblingsfarbe der Protagonistin ist, Trommelwirbel, bunt. Wie das Leben. Was für eine tolle Botschaft, und so subtil übermittelt! So subtil, das die Autoren sich genötigt sahen, für die offensichtlich als leicht debil angesehenen Erwachsenen noch ein Nachwort anzufügen, damit sie die mit dem pädagogischen Holzhammer dargebotene Message auch verstehen. Also, wenn man mich fragt: Nur Pädagogik in einem Kinderbuch ist auch nichts, zumal, wenn sie so weltfremd und von der Lebensrealität der meisten Kinder meilenweit entfernt daher kommt. Langweilig war es auch noch. Und als wäre das alles nicht genug, lese ich in den Rezensionen zum Machwerk, eine Rezensentin habe bei der Lektüre geweint. Ja. Hätte ich auch fast.</p>



<p></p>
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		<title>Die alte weisse Frau und die Vornamen</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Apr 2026 05:30:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Jedes Elternpaar ist ja auf der vergeblichen Suche nach einem wunderschönen originellen Vornamen für den Sprössling, was heutzutage dazu führt, &#8230; <a href="https://diealteweissefrau.blog/die-alte-weisse-frau-und-die-vornamen/" class="btn btn-readmore">Read More <span class="screen-reader-text"> "Die alte weisse Frau und die Vornamen"</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Jedes Elternpaar ist ja auf der vergeblichen Suche nach einem wunderschönen originellen Vornamen für den Sprössling, was heutzutage dazu führt, dass halbe Schulklassen aufspringen, wenn Emma oder Noah aufgerufen werden. Aber selbst eine scheinbar einzigartige Henriette kann schon in ihrer Kindergartengruppe auf eine zweite Henriette stoßen, wobei dann eine zur Jetti und eine zur Henny mutiert. Dabei haben die Eltern sich solche Mühe gegeben. Moden gab es auch zu Boomerzeiten, wobei in meinem Falle ein beherzter Standesbeamter eingriff, als mein Vater seine wunderhübsche Tochter, nämlich mich, als Birgit anmelden wollte. Das sei nun schon die fünfte Birgit in einer Woche, konstatierte er, und so kam es, dass meine verblüffte Mutter plötzlich eine Irene in den Armen hielt, ein Name, den der besagte Beamte für geeigneter hielt. Es hätte schlimmer kommen können. Bei den Jungs gab es zu jener Zeit einen fatalen Hang zu Doppelnamen: Hans-Josef, Hans-Peter, Wolf-Dieter, Hermann-Josef, Klaus-Peter, Hans-Wilhelm, Rolf-Dieter oder Hans-Herbert beispielsweise. Einer merkwürdiger als der andere und auch deshalb gerne verkürzt zu Hajo, Hermo oder Hape. Ob diese Mode nochmal zurückkommt? So richtig alte Namen sind ja schon wieder en vogue, mein Großvater und mein Enkel beispielsweise haben den gleichen Namen. Albert ist auch schon wieder da und so begrüßen wir bestimmt bald einen entzückenden kleinen Franz-Werner. Oder Hans-Otto. </p>
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		<title>Die alte weisse Frau und die fehlenden Touristen</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Mar 2026 06:16:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Einmal im Fichtelgebirge. Die Landschaft ist schön, hier und da findet sich eine pittoreske Burgruine oder ein bemerkenswertes Panorama und &#8230; <a href="https://diealteweissefrau.blog/die-alte-weisse-frau-und-die-fehlenden-touristen/" class="btn btn-readmore">Read More <span class="screen-reader-text"> "Die alte weisse Frau und die fehlenden Touristen"</span></a>]]></description>
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<p>Einmal im Fichtelgebirge. Die Landschaft ist schön, hier und da findet sich eine pittoreske Burgruine oder ein bemerkenswertes Panorama und die Wanderwege sind vorzüglich beschildert. Der Kurpark ist gepflegt, mit allerlei Informationstafeln und sinnigen Sprüchen dekoriert und lädt zum Lustwandeln ein. Danach möchte der Gast gerne einkehren, irgendwo am sehr idyllischen Marktplatz. Von fünf Gaststätten hat leider eine dauerhaft geschlossen und drei haben Ruhetag, eine davon hat sowieso nur an drei Tagen in der Woche geöffnet. Bleibt nur die Pizzeria, für den Gast auf der Suche nach regionaltypischen Speisen eine äußerst ernüchternde Erkenntnis. Immerhin werden Spaghetti mit „Schrimps“ offeriert, was ja schon recht originell ist. Eine Konditorei bietet auf einer Reklametafel Rhabarberkuchen mit „Steußeln“ an, von dem aber drinnen leider nichts mehr da ist, auch nicht mit Streuseln. Zur Auswahl stehen genau zwei Kuchen, die Herr Coppenrath oder wahlweise Herr Wiese wesentlich besser hinbekommen hätten. Die Brötchen beim Frühstück sind vom Vortag und knochentrocken, die Auswahl an Belag übersichtlich. Ein gastronomisches Jammermittelgebirge das Ganze. Kein Wunder, wenn keiner kommt. Und die, die kommen, nur einmal kommen und nicht wieder.</p>
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