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	<title>Uncategorized &#8211; Die alte weisse Frau</title>
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		<title>Die alte weisse Frau bringt was mit</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Jun 2026 05:39:17 +0000</pubDate>
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<p>Manche Menschen durchforsten jede Gegend, in die sie reisen, nach Kühlschrankmagneten, um sie sich zu Hause wild durcheinander oder sorgfältig geordnet an denselben zu pappen und sich dann jeden einzelnen Tag auf der Suche nach Milch an ihre wunderschönen Reisen zu erinnern. Auch so eine Leidenschaft, die sich mir eher nicht erschließt. Aber jeder, wie er mag. Ich komme jetzt, wo ich Zeit und Muße habe, mit kulinarischen Anregungen nach Hause. Mit mehr Enthusiasmus als Können stürze ich mich, selbstverständlich nach der Anschaffung diverser unentbehrlicher Gerätschaften, in die französische Patisserie. Eine Pâte brisée und eine Creme patissiere mache ich mit links, die Croissants allerdings waren ein Fiasko. Auch in der Ausführung der teils filigranen Kunstwerke hapert es noch erheblich. Irgendwie sehen die Tartes und Törtchen immer etwas anders aus als angestrebt. Dann habe ich langen Pfeffer entdeckt, Caponata Gemüse, gesalzene Kapern, fülle mit Feuereifer Ravioli und Schlutzkrapfen, mache die Nudeln natürlich frisch, koche Marmelade, produziere sowohl Speck- als auch Marillenknödel und erinnere mich bei jedem Bissen an meine wunderschönen Reisen und gönne mir danach ein schönes Gläschen Dessertwein, auch so eine Entdeckung. Natürlich schmeckt es unterwegs immer noch einen Hauch besser. Mein nächstes Projekt: gepickelte Radieschen.</p>
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		<title>Die alte weisse Frau und die Begrüßung</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Jun 2026 04:31:04 +0000</pubDate>
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<p>Wohin der gute alte Händedruck entschwunden ist, weiß auch kein Mensch. Stattdessen wird sich allüberall im Freundes- und Bekanntenkreis umarmt, dass es nur so kracht. Meine Lieben schließe ich natürlich immer gerne gerührt in meine Arme, aber Hans-Peter, mit dem ich dreimal im Jahr wandern gehe? Johanna, die ich unregelmäßig auf ein Glas Wein treffe? Und die noch dazu ein merkwürdiges Parfum benutzt? Was ist der Sinn von in die Luft geschmatzten Küssen? Und wie viele sollen es sein? Gerade glaubt man erleichtert, die Zeremonie hinter sich zu haben, da schickt sich der Partner zu einer weiteren Runde an. In Frankreich, wo das „faire la bise“ zur kulturellen Identität dazugehört, widmet man sich der Angelegenheit so ausgiebig, dass man bei Festlichkeiten nach der Begrüßungsrunde eigentlich unverzüglich mit der Verabschiedungsrunde beginnen könnte, so lange dauert es, sich von Gast zu Gast zu küssen. Zudem gibt es eine Fülle von noch dazu regional unterschiedlichen Regeln: wer wen wie oft und mit welcher Seite man beginnt..es ist kompliziert. Und wenn der geneigte Gast aus fernen Landen nun genau wissen möchte, wann welche Regel gilt, dann heißt es: „Ça dépend.“ Das hängt also davon ab. Wovon, kann einem niemand erklären und man bleibt, wie so oft im Leben, ratlos zurück. Ein Händedruck wäre einfacher. </p>
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		<title>Die alte weisse Frau spart nach Kräften</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Jun 2026 12:00:57 +0000</pubDate>
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<p>Es ist ja ganz furchtbar, wie teuer alles so geworden ist. Obwohl….wenn beispielsweise eine Frau sich im Fernsehprogramm wortreich darüber auslässt, wie teuer alles geworden ist und dabei ihre glitzernden Nagelstudiofingernägel ins Bild kommen, höre ich ehrlich gesagt gar nicht mehr zu. Im Bahnhof wird ein Student interviewt, auch er ein geplagtes Opfer der Teuerung, und bedauert insbesondere den Preis seines To-Go-Kaffees, den er sich allmorgendlich dortselbst kauft. Am Bahnhof! Ein Hort des preiswerten Einkaufs, wie jedermann weiß. Den Einkaufswagen bekommt man auch nicht mehr voll für fünfzig Euro. Ein Blick in den tatsächlich nur spärlich gefüllten Wagen zeigt Softdrinks, Süßigkeiten, Pizza, Chips, ein paar Alibiäpfel und Fertiggerichte. Tja. Mit einem zwei Kilo Beutel Möhren aus dem Sonderangebot, Kartoffeln, Linsen und Sellerie hätte es vielleicht doch geklappt und wenn man sich dazu noch durch die „Nicht mehr lange haltbar“ Fleischangebote gepflügt hätte, stünde einer preiswerten gesunden Ernährung eigentlich nur noch die eigene Bequemlichkeit im Wege. Nudelgerichte zum Aufwärmen? Echt jetzt? Nudeln ins Wasser werfen und irgendein Gemüse zeitgleich in die Pfanne oder Thunfisch mit Zwiebeln oder Eier…das ist doch keine Atomphysik, herrgottnochmal. Zumal das hilfsbereite Internet dem Kocheleven 24/7 zur Seite steht. Suppe kann man meiner Erfahrung nach eigentlich aus allem machen und der Aufwand ist mehr als überschaubar. Hülsenfrüchte sind spottbillig und universell einsetzbar. Reis mit Gemüse und Curry. Kartoffeln mit Spinat und Ei. Und so weiter und so fort. Manche Dinge muss man einfach nur mal wirklich wollen.</p>



<p></p>
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		<title>Die alte weisse Frau führt ein gutes Gespräch</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Jun 2026 05:19:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Zuweilen beginnen Menschen, mit sich selbst zu reden. Das ist jedoch nicht zwingend ein Zeichen für Einsamkeit, wie so mancher &#8230; <a href="https://diealteweissefrau.blog/die-alte-weisse-frau-fuehrt-ein-gutes-gespraech/" class="btn btn-readmore">Read More <span class="screen-reader-text"> "Die alte weisse Frau führt ein gutes Gespräch"</span></a>]]></description>
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<p>Zuweilen beginnen Menschen, mit sich selbst zu reden. Das ist jedoch nicht zwingend ein Zeichen für Einsamkeit, wie so mancher annehmen würde, manchmal sogar eher für das Gegenteil. Vielleicht möchte der Mensch ja einfach nur einmal ausreden dürfen, ohne dass ihm irgendwelche Besserwisser oder geschätzte Mitglieder der eigenen Klugscheißerfamilie ständig ins Wort fallen. Vielleicht möchte man kernige Thesen einfach einmal unwidersprochen pointiert zum Besten geben, ohne sich gleich aus der zivilisierten Gesellschaft heraus zu katapultieren, um sich danach wieder eines konsensfähigeren Standpunktes zu befleißigen. Vielleicht muss der Mensch sich durch laut ausgesprochene ermutigende Worte zu irgendeiner ungeliebten Tätigkeit motivieren. Vielleicht muss er sich aus Gründen seelischer Hygiene einfach einmal leer schimpfen. Vielleicht hilft ein liebevolles „Also für mein Alter geht’s doch“ dabei, sich mit den optischen Defiziten zu arrangieren, die den Menschen aus dem Spiegel anspringen. Vielleicht merkt man aber auch erst nach ausführlichen Selbstgesprächen, was für eine wahrhaftig interessante Person man doch ist. Und so intelligent. Und völlig meiner Meinung. </p>
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		<title>Die alte weisse Frau will duschen</title>
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		<pubDate>Tue, 26 May 2026 06:19:15 +0000</pubDate>
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<p>Eine der größeren Herausforderungen, denen der moderne Reisende begegnet, ist ja nicht die Frage, wie man von A nach B kommt, sondern, wie man fehlerfrei sein Hotelzimmer bedient. Dabei gilt die Faustregel: Je hipper, desto blöder ist diese Bedienung gestaltet. In den ganz modernen Dingern, also denen ohne Rezeption, kommt man oft schon ohne größere Verrenkungen digitaler Natur gar nicht erst hinein. Dann wendet man sich den Lichtschaltern zu, wenn denn welche da sind. Manchmal muss man erst auf die Suche nach einem Tablet gehen, womöglich verborgen in einer Schublade, um damit Klimaanlage, besagte Lichtschalter, das TV Gerät und die Verdunkelung zu steuern oder auch oft nicht. Weitere Fallstricke offenbaren sich im Sanitärbereich, wo man vor der Duscharmatur steht und sich sehr, sehr dumm vorkommt. Bis man sich zwischen unvermittelten eiskalten Schauern, brühheißen Güssen und unbeabsichtigt nassen Haaren zurecht gefunden hat, das dauert. Manchmal bis zur Abreise. Im schönen Norwegen gab es einmal völlig rätselhafter Weise auch nach geduldigstem Abwarten kein warmes Wasser und das in einem sehr gediegenen Hotel. Des Rätsels Lösung: Ein an der Außenwand des Badezimmers positionierter Schalter musste betätigt werden. Varme Badegulv! Wer möchte das nicht, frage ich mich. Oder duschen die Norweger alle kalt? Kann natürlich sein.</p>



<p></p>
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		<title>Die alte weisse Frau schaut zu</title>
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		<pubDate>Tue, 19 May 2026 05:21:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ist das schön, wenn man nicht mehr erziehen muss! Die eigenen Kinder nicht, weil sie zu fabelhaften Erwachsenen geworden sind, &#8230; <a href="https://diealteweissefrau.blog/die-alte-weisse-frau-schaut-zu/" class="btn btn-readmore">Read More <span class="screen-reader-text"> "Die alte weisse Frau schaut zu"</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ist das schön, wenn man nicht mehr erziehen muss! Die eigenen Kinder nicht, weil sie zu fabelhaften Erwachsenen geworden sind, und die Enkel nicht, weil man als Großeltern dafür nicht zuständig ist. Stattdessen kann man tiefenentspannt anderen Menschen beim Erziehen zuschauen. Der Mutter, die ununterbrochen auf ihren Dreijährigen einredet, der gar nicht anders kann als einfach nicht mehr zuzuhören und die verbale Reizüberflutung verarbeitet, indem er sich theatralisch auf dem Boden wirft. Dem Vater, der mittels kluger Argumente ein gesundes Frühstück durchsetzen will und bei Milchreis mit reichlich Zimt und Zucker landet. Den Erwachsenen, die jede Aktion auf dem Klettergerüst oder der Tellerrutsche mit Argusaugen strengstens überwachen. Demjenigen, der auf ein nörgeliges „Wo bleibt mein Kakao?“ staubtrocken „Und wo bleibt deine Contenance?“ erwidert, was ich persönlich sehr amüsant fand. Denen, die ihren Kindern am liebsten auf der Rutsche einen Helm überstülpen würden und denen, die ihre Kleinen auf einem Laufrad mit einem Affenzahn meilenweit voraus fahren lassen, anscheinend ohne sich im Geringsten zu sorgen, während mir fast das Herz stehen bleibt. Denen, deren Brut stets wie aus dem Ei gepellt daher kommt und denen, die ihren Kinder in Bekleidungsfragen völlig freie Hand lassen und die dann entsprechend merkwürdig gewandet daherkommen. Groß werden sie übrigens alle, so oder so. Und wer nicht schon als Arschlochkind geboren wurde, aus dem wird auch was. Egal, wie die Eltern herum erziehen. </p>
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		<title>Die alte weisse Frau regt sich auf</title>
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		<pubDate>Tue, 12 May 2026 05:05:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Es nutzt ja nichts, sich diesbezüglich etwas vorzumachen: Wo man auch geht und steht wird man für doof verkauft. Das &#8230; <a href="https://diealteweissefrau.blog/die-alte-weisse-frau-regt-sich-auf/" class="btn btn-readmore">Read More <span class="screen-reader-text"> "Die alte weisse Frau regt sich auf"</span></a>]]></description>
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<p>Es nutzt ja nichts, sich diesbezüglich etwas vorzumachen: Wo man auch geht und steht wird man für doof verkauft. Das war schon vor Jahrzehnten so, als mir ein fähiger Elektrofachmarktmitarbeiter eine Videorekorder mit dem schlagenden Argument, es sei ein Gerät der Spitzenklasse, andrehte, der quasi auf dem Heimweg schon Elektroschrott war. Im Zuge des Digitalisierung jedoch eröffnen sich diesbezüglich ganz neue Möglichkeiten. Seien es obskure Erbschaften, rührende, völlig frei erfundene Geschichten zum Zwecke der Spendengerierung,  plumpe Meinungsmache mit vermeintlichen Fakten, Verschwörungserzählungen aller Art, KI generierte Bilder, gefälschte Online Shops, vermeintliche Liebesbeziehungen, beunruhigende Mails von der Bank, die einem Zugangsdaten entlocken wollen – das Feld ist weit und, so fürchte ich, noch bei weitem nicht vollständig durchpflügt. Schlimm das alles, aber worüber ich mich wirklich merkwürdigerweise am allermeisten aufrege, das ist die KI Telefonassistentin meiner Krankenkasse. Schon doof genug, überhaupt mit ihr reden zu müssen, man kommt sich vor wie ein Depp. Aber dann, und das bringt mich wirklich zum Ausflippen, fängt diese virtuelle Intelligenz an, meine Antworten scheinbar EINZUTIPPEN, jedenfalls klackert eine Tastatur. DIE VIRTUELLE TELEFONASSISTENTIN HAUT IN DIE TASTEN. Echt jetzt? Für wie saudämlich hält die Barmenia eigentlich ihre Kunden? Das ist doch eine Frechheit. Und ihre bescheuerte App funktioniert auch nicht. Wahrscheinlich wurde beides vom gleichen begnadeten IT Mitarbeiter ersonnen. Kann ich mich nicht genug aufregen.</p>



<p></p>
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		<title>Die alte weisse Frau und die Slogans</title>
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		<pubDate>Mon, 04 May 2026 18:38:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Älteren von uns erinnern sich: „Läuft und läuft und läuft“ war mal ein erfolgreicher Werbeslogan für den VW Käfer &#8230; <a href="https://diealteweissefrau.blog/die-alte-weisse-frau-und-die-slogans/" class="btn btn-readmore">Read More <span class="screen-reader-text"> "Die alte weisse Frau und die Slogans"</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Älteren von uns erinnern sich: „Läuft und läuft und läuft“ war mal ein erfolgreicher Werbeslogan für den VW Käfer und, was soll man sagen, er lief tatsächlich robust und unermüdlich, bis er vom Rost zerfressen nach langen Jahren in seine Einzelteile zerfiel. Davon sind wir bei den heutigen Automodellen mit ihren vielfältigen elektronischen Befindlichkeitsstörungen meilenweit entfernt. Ähnlich ist es bei der Bahn, deren Slogan „Alle reden vom Wetter…wir nicht.“ dem derzeitigen geplagten Zugpassagier nur ein verzweifeltes Lachen entlockt, denn von misslichen Umständen, das Wetter betreffend, ist in so mancher Lautsprecheransage die Rede, die wieder einmal leider, leider eine Verspätung ankündigt. Apple übrigens hatte auch einmal einen griffigen Satz. „It just works.“ lautete er und war zu seiner Zeit in jeder Hinsicht überzeugend. Heute machen Ipods was sie wollen, legen ständig neue Updates Geräte komplett lahm, schwächeln Akkus vor sich hin und von einer intuitiven Bedienung ist schon lange keine Rede mehr. Funktionen, in die sich der geneigte „User“ akribisch hinein gefuchst hat, verschwinden oder verbergen sich so geschickt, dass sie nicht mehr auffindbar sind. Bleibt die Frage, wie es mit „Weiß, weißer geht’s nicht“ steht. Wollen wir hoffen, dass wenigstens Dash noch tut, was es soll. Und leben Waschmaschinen überhaupt immer noch länger mit Calgon? Haribo jedenfalls macht auch heute noch Kinder froh. Und Erwachsene ebenso. Gutes bleibt. Wollen wir hoffen, dass meine neue Miele Waschmaschine sich daran hält.</p>
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		<title>Die alte weisse Frau und die Sitzgelegenheit</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Apr 2026 05:10:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Mit zunehmendem Alter rücken ja Dinge und Sachverhalte in den Fokus, die man früher so gar nicht auf dem Schirm &#8230; <a href="https://diealteweissefrau.blog/die-alte-weisse-frau-und-die-sitzgelegenheit/" class="btn btn-readmore">Read More <span class="screen-reader-text"> "Die alte weisse Frau und die Sitzgelegenheit"</span></a>]]></description>
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<p>Mit zunehmendem Alter rücken ja Dinge und Sachverhalte in den Fokus, die man früher so gar nicht auf dem Schirm hatte. Neuestes Beispiel aus meiner privaten Kollektion: Die Sache mit den Sitzgelegenheiten im öffentlichen Raum. Zwar bin ich glücklicherweise noch sehr gut zu Fuß, aber nichtsdestotrotz habe ich nach einem ausgedehnten Stadtrundgang oder einer Wanderung das Bedürfnis, mich irgendwo bequem hinzusetzen. Möglichst mit Rückenlehne. Früher, in unbeschwerteren Zeiten kehrte ich zu diesem Zwecke in einer möglichst hübschen Lokalität ein, bestellte einen Kaffee, ein Glas Wein oder eine Kleinigkeit zu essen und alles war wunderbar. Heute ist das leider anders: Der Kaffee drückt später gewaltig auf die Blase, dem Alkohol habe ich weitgehend und vor allem am hellerlichten Tag abgeschworen, weil der Tag dann schnell beendet ist und essen kann ich auch nicht mehr so viel, wie ich möchte. Wasser, und sei es auch mit Sprudel, ist etwas trostlos und auch eine gepflegte Apfelschorle…nun ja. Es braucht also Bänke oder, wie in Paris, bequeme Stühle im öffentlichen Raum, auf denen man in Ruhe sitzen kann. Man kann darüber nachsinnen, warum von zehn vorbei eilenden Passanten acht zu dick sind, jungen Familien und alten Paaren zulächeln, sich wundern, was junge Menschen zuweilen anziehen oder sich davon inspirieren lassen, hingebungsvoll detailreiche Fassaden inspizieren, in Frankreich interessiert Petanquespielern zuschauen, ohne auch nur die geringste Ahnung von den Spielregeln zu haben, den Blick in die Natur genießen, in Spanien Flamencotänzerinnen bewundern oder aber: „Einfach nur so sitzen“. Ich möchte einfach nur so sitzen. Loriot hatte wie immer recht.</p>
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		<title>Die alte weisse Frau unterhält sich gern</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Apr 2026 05:32:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich liebe nette Gespräche, bei denen man die letzten Neuigkeiten austauscht und dann vom Hölzchen aufs Stöckchen kommt. Leider Gottes &#8230; <a href="https://diealteweissefrau.blog/die-alte-weisse-frau-unterhaelt-sich-gern/" class="btn btn-readmore">Read More <span class="screen-reader-text"> "Die alte weisse Frau unterhält sich gern"</span></a>]]></description>
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<p>Ich liebe nette Gespräche, bei denen man die letzten Neuigkeiten austauscht und dann vom Hölzchen aufs Stöckchen kommt. Leider Gottes werden solche Unterhaltungen immer seltener, besonders mit Altersgenossen. In der Regel handelt man nämlich zunächst ab, von wo man soeben zurück gekommen ist, dann, wo man demnächst hinfahren wird, danach wechselt man zu „Und, was machen die Kinder?“, um dann beim Kernthema zu landen und zu verbleiben: Krankheiten. Gerade überstanden, just akut, nicht mehr zu kurieren, da es sich um ein Verschleißteil handelt oder aber schon seit ewigen Zeiten immer wieder im Gespräch wie Migräne oder Neurodermitis. Knie, schmerzend oder ausgetauscht, mit Hyaluronsäure oder Eigenblut versorgt, bandagiert oder getaped, Augen, getropft, gelasert, mit neuen Hornhäuten versehen oder mit neuen Linsen, Rücken in sämtlichen Variationen, ubiquitärer Bluthochdruck, latenter Diabetes, wieder einmal Corona, Gürtelrose mit rasenden Schmerzen, Arthrose oder Arthritis, Hallux oder Hörprobleme, Zahnimplantate oder Bypässe….die Liste ist lang und wird immer länger und da haben wir die wirklich schlimmen Krankheiten noch gar nicht diskutiert, die die Arbeitskollegin oder den Nachbarn des Gesprächspartners getroffen oder gar dahin gerafft haben. Und so kommt man weder auf das Hölzchen einer politischen Debatte (zugegebenermaßen auch nicht erfreulich) noch auf das Stöckchen schöne Hobbys. Danach fühlt man sich immer völlig erledigt und ausgelaugt. Eisenmangel vielleicht? Oder Vitamin D? Vielleicht sollte ich mal zum Arzt.</p>
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