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	<title>Die alte weisse Frau</title>
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		<title>Die alte weisse Frau geht essen</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Sep 2026 05:39:24 +0000</pubDate>
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<p>Neulich kehrte ich in ein kleines Restaurant zum Abendessen ein, maximal vierzig Plätze mag es gehabt haben. Neben der regulären Speisekarte wurde ein Tagesmenü angeboten, mit drei Vorschlägen für die Vorspeise und je zweien für Hauptgang und Nachspeise. Man konnte nur den Hauptgang wählen oder Hauptgang/Dessert oder Vorspeise/Hauptgang. Ich kämpfte mich entschlossen durch alle drei. Zuerst gab es eine Fischterrine aus Lachs, Kabeljau und Kräutern mit Salatgarnitur und Brot, sodann ein riesiges Seehechtfilet mit Gemüse und Reis, zum Nachtisch Eis. In diesem Falle keine lieblos in ein Schüsselchen geknallte einzelne Eiskugel mit Sprühsahne, sondern eine veritable Birne Helene mit allem Klipp und Klapp, das alles begleitet von einem freundlichen, geduldigen Service. Der ganze große Spaß kostete 22 Euro &#8211; und das nicht etwa in irgendeinem obskuren Billiglohnland, sondern mitten in der Bretagne, wo die Lebenshaltungskosten auch nicht wesentlich geringer sind als bei uns. Bleibt die Frage: Wie zum Teufel ist so etwas dort möglich und bei uns nicht? Und ein Kartenlesegerät mit der Voreinstellung eines zuweilen absurden Trinkgeldes bekommt man auch nicht vor die Nase gehalten. </p>
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		<title>Die alte weiße Frau richtet ein</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Sep 2026 18:35:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wenn man viel reist, ist es ganz wunderbar festzustellen, dass es im eigenen Heim doch am schönsten ist. Vor allem &#8230; <a href="https://diealteweissefrau.blog/die-alte-weisse-frau-richtet-ein/" class="btn btn-readmore">Read More <span class="screen-reader-text"> "Die alte weiße Frau richtet ein"</span></a>]]></description>
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<p>Wenn man viel reist, ist es ganz wunderbar festzustellen, dass es im eigenen Heim doch am schönsten ist. Vor allem in Bed and Breakfast Domizilen kann man so allerhand erleben. Je nach Geschmack des Eigentümers steht überall sinnlose Deko herum &#8211; ich erinnere mich lebhaft an eine Unterkunft, in der nicht weniger als 43 Eichhörnchen zu bewundern waren. Das machte aber nichts, denn der Besitzer war sehr nett und die ganze Anlage bis zum letzten Eichhörnchenbarthaar top gepflegt. Woanders steht verstaubter Plunder herum, den man selbst unverzüglich in die Restmülltonne entsorgen würde und von dem man sich fragt, wo der Gastgeber ihn wohl aufgetrieben haben könnte. Was man als fachmännische Handwerkerleistung bezeichnen würde, darüber gehen die Meinungen offensichtlich auch weit auseinander. Da wellt sich der Plastikfussboden, dass es eine Freude ist, die Handtuchstange weist einen kräftigen Knick auf und in ein aus dem Boden ragendes Leerrohr steckt der findige Vermieter einfach ein paar Trockenblumen, fertig ist die Laube. Fliesenarbeiten sind ganz offensichtlich nicht jedermanns Stärke (die Fugen!), Holzverkleidungen auch nicht (alles leicht schief!) und auch das Verlegen von Teppichböden ist nicht immer einfach. Besonders, wenn man mit einem wahrscheinlich günstig erworbenen Restposten herumstückeln muss. Da macht das Heimkommen doch Freude! Und gehört nicht auch das zu einer gelungenen Reise?</p>



<p></p>



<p></p>



<p></p>
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		<title>Die alte weisse Frau und die Fördermittel</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Sep 2026 07:34:38 +0000</pubDate>
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<p>Worauf der handelsübliche Kommunalpolitiker oft recht stolz ist, ist seine Fähigkeit zum Abgreifen diverser Fördermittel. Da werden Projekte realisiert, die sich die klamme Gemeinde nie und nimmer hätte leisten können. Toll. Leider handelt man sich aber auch ein Mitspracherecht diverser ortsunkundiger Wichtigtuer ein, die beispielsweise untaugliche Wegkonstruktionen vorschreiben, auf denen sich die Bürger reihenweise auf die Nase legen. Oder man bezuschusst eine monströse Brückenkonstruktion über ein kleines Flüsschen, die nicht nur sehr breit ist (um unmittelbar davor und dahinter wieder auf schmalen, aber ausreichend breiten Wegen zu landen) und dazu noch den Vorteil bietet, nicht sinnend in den Fluss schauen zu können, Kinder können noch nicht einmal das Wasser in der Ferne bewundern, geschweige denn, Steinchen ins Wasser werfen. Nach der festlichen Einweihung, bei der sich alle Beteiligten recht fest gegenseitig auf die Schulter klopfen, gammelt das prächtige Projekt dann mangels finanzieller Möglichkeiten oder wegen institutioneller Gleichgültigkeit jahrelang vor sich hin, bis es gesperrt oder abgerissen werden muss und der Zirkus von vorne beginnt. Aber die Fördermittel sind doch da und können nicht umgewidmet werden! Doch, können sie schon. Wenn sie nämlich nicht abgerufen werden. Dann landen sie irgendwann woanders. Im Fördermitteltopf für marode Schulklos vielleicht, und da wären sie allemal besser aufgehoben.</p>
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		<title>Die alte weisse Frau findet es nicht so schlimm</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Sep 2026 14:43:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Dass die deutsche Sprache den Bach runter geht, wird ja schon seit Jahren, wenn nicht seit Jahrzehnten, wortreich beklagt. Neulich &#8230; <a href="https://diealteweissefrau.blog/die-alte-weisse-frau-findet-es-nicht-so-schlimm/" class="btn btn-readmore">Read More <span class="screen-reader-text"> "Die alte weisse Frau findet es nicht so schlimm"</span></a>]]></description>
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<p>Dass die deutsche Sprache den Bach runter geht, wird ja schon seit Jahren, wenn nicht seit Jahrzehnten, wortreich beklagt. Neulich hatte ich glücklicherweise wieder einmal die Gelegenheit, jungen, gebildeten Menschen bei einer Unterhaltung zu lauschen und, was soll ich sagen, ich fand es höchst unterhaltsam. Diese vielen unvermittelten englischen Einsprengsel! Da wird sich connected, da struggled man vor sich hin…neun Jahre Englischunterricht inklusive drei Jahre Leistungskurs und ich kannte noch nicht mal alle, obwohl ich mir &#8211; zu Recht &#8211; auf meine Fähigkeiten allerhand einbilde. Oder wüssten Sie, was unter framen oder low key zu verstehen ist? So out of context bestimmt nicht. Wie es genau einem Menschen ergangen ist, der sich als „cooked“ bezeichnet, ist mir auch nicht wirklich klar. Vielleicht waren es aber teilweise auch nur erfundene englisch klingende Worte, wer weiß? Sollte es so sein, macht das gar nichts, denn Sprache lebt ja schließlich. Und wenn man mit dem richtigen mindset zuhört, findet man es gar nicht weird. Sondern wirklich nice. Mitmachen muss ja niemand, der nicht möchte. Ich jedoch kann mich wahrhaft ergötzen. For real.</p>
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		<title>Die alte weisse Frau zieht sich was an</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Aug 2026 05:48:31 +0000</pubDate>
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<p>In meinem bevorzugten Radioprogramm ging es um Bekleidung. Anmoderiert wurde das Feature mit der philosophischen Betrachtung, ob es heutzutage wohl mehr Bekleidungsvorschriften gebe als früher: Schilder in Lokalen beispielsweise, die mit dem Statement „No Shirt, no Service“ den Standpunkt des Unternehmens klar machen. Oder Schulordnungen, die im gegenseitigen Einvernehmen zwischen Schülern, Lehrern und Eltern bauchfreie Tops verbieten. Es mag also sein, dass es mehr Vorschriften gibt, aber die Frage ist doch: Warum wohl? Ganz einfach: Weil es offensichtlich bitter nötig ist. Meinem Vater beispielsweise wäre es nie und unter keinen Umständen in den Sinn gekommen, sich oberkörperfrei oder im Unterhemd in ein Lokal zu setzen oder seinen Wohlstandsbauch auf einer Strandpromenade unbedeckt spazieren zu tragen. Die eigene Nacktheit einem Mitmenschen aufzudrängen fand man früher und finde ich noch heute eine ausgemachte Frechheit. Und wer vergnügt unbekleidet, gerne auch bekifft oder angetrunken, durch Köln hopst und mir das als politische Demonstration verkaufen will, den kann ich einfach nicht für voll nehmen, wie berechtigt seine Ansprüche auch sein mögen. Aber auch bei anderen  gesellschaftlichen Anlässen überkommt einen das Schaudern. Ist es nicht ein minimales Zeichen von Respekt, bei Hochzeiten, Kinderkommunionen oder runden Geburtstagen auf Trekkingsandalen zu verzichten? Wann ist das Gespür für anlassbezogene Kleidung verloren gegangen? Als sich die &#8211; falsche &#8211; Ansicht durchgesetzt hatte, das weisse Sneaker zu wirklich jedem Anlass passen? Oder schon, als Männer und Frauen aufhörten, Hüte zu tragen? </p>
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		<title>Die alte weisse Frau und das Update zum maroden Steg</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Aug 2026 05:13:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Vor zwei Jahren schrieb ich einen Text über einen maroden Fußgängersteg, der einen kleinen Fluß überquert und dessen Erneuerung erforderlich &#8230; <a href="https://diealteweissefrau.blog/die-alte-weisse-frau-und-das-update-zum-maroden-steg/" class="btn btn-readmore">Read More <span class="screen-reader-text"> "Die alte weisse Frau und das Update zum maroden Steg"</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Vor zwei Jahren schrieb ich einen Text über einen maroden Fußgängersteg, der einen kleinen Fluß überquert und dessen Erneuerung erforderlich war. Zu diesem Zwecke wurde er zunächst auf martialische Weise abgesperrt, dann nach mehreren Monaten abgerissen (warum nicht gleich, weiß niemand, vielleicht ein Beschäftigungsprogramm für nicht ausgelastete städtische Angestellte?). Da waren schon drei Jahre ins Land gegangen. Heute kann ich vermelden: Es ist soweit! In fünf Jahren hat es die bundesdeutsche Bürokratie fertig gebracht, einen Steg zu erneuern! Was für eine Leistung! Natürlich ist es jetzt kein einfacher Steg mehr, nein, elegant schwingt sich ein sicher sauteurer, imposanter, dreimal so breiter Holzbau über das plätschernde Gewässer. Warum, fragt sich der ratlose Bürger, der einfach nur ans jenseitige Ufer möchte? Fußgänger, Radfahrer und erziehende Personen mit Zwillingskinderwagen können sich mühelos begegnen, ein zwar vollkommen unrealistisches Szenario, aber, hey! Und das man sich unmittelbar vor und hinter der Brücke wieder auf schmalen Wegen miteinander arrangieren muss und merkwürdigerweise auch kann? Egal. Wenn wir schon mal dran sind…und man muss auch einsehen, daß keiner, der sich um den Steg „verdient“ gemacht habenden Menschen Lust hat, einen schlichten schmalen Metallsteg oder ein unspektakuläres Holzbrückchen feierlich zu eröffnen. Da macht der jetzt realisierte Neubau doch viel mehr her! Mit stolz geschwellter Brust wirft man sich in Positur und erwartet Lob. Es ist unfassbar. Aber wenigstens, und auch darauf ist man recht stolz, hat man ordentlich Fördermittel abgegriffen. Na, dann ist es ja gut. Und das die designorientierte Gestaltung es unmöglich macht, sinnend von der Brücke ins Wasser hinunter zu schauen &#8211; geschenkt. Kinder sehen schon gleich gar nichts und können auch keine Steinchen hinunterwerfen. Aber das ist offensichtlich auf der Flüsschenüberquerungsautobahn nicht erwünscht. Wer denkt sich so etwas aus? Und ist auch noch stolz darauf?</p>



<p></p>



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		<title>Die alte weisse Frau und der Sport</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Aug 2026 05:33:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ein jeder weiß ja prinzipiell Bescheid: Sport ist gesund, stimmungsaufhellend und hilft beim Abnehmen. Das sieht auch so mancher Bewegungsmuffel &#8230; <a href="https://diealteweissefrau.blog/die-alte-weisse-frau-und-der-sport-2/" class="btn btn-readmore">Read More <span class="screen-reader-text"> "Die alte weisse Frau und der Sport"</span></a>]]></description>
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<p>Ein jeder weiß ja prinzipiell Bescheid: Sport ist gesund, stimmungsaufhellend und hilft beim Abnehmen. Das sieht auch so mancher Bewegungsmuffel ein und begibt sich auf die Suche nach der perfekten Sportart. Ein Gesprächsthema soll sie bieten, ausrüstungstechnisch was daher machen und am liebsten nicht allzu anstrengend sein. Joggen ist wahnsinnig effektiv und braucht praktisch keine Vorbereitung. Wenn man aber nur durch die Nachbarschaft rennt und keinen an einem möglichst exotischen Ort stattfindenden Marathon anstrebt, worüber soll man dann reden? Nun gut, über die sündteuren Laufschuhe vielleicht, die man sich nach individueller Beratung im Fachgeschäft hat aufschwatzen lassen. Krafttraining im Fitnessstudio ist beliebt, weil man dabei sehr schön einfach nur auf diversen Geräten herumsitzen und quatschen kann. Irgendwen trifft man ja immer. Yoga ist nicht nur gesund, sondern auch ein prima Social Event und wer Glück hat, findet dabei im Lululemon Outfit seine innere Mitte. Fahrradfahren ist schön, besonders im Sommer auf einem High-end Ebike im Wurstpellenoutfit und mit Warnweste. Beim Schwimmen zieht man zwei gemütliche Bahnen und kann sich dann erstmal am Beckenrand ausruhen. Oder aber man wechselt sofort in die Idiotensportabteilung und supt.  Ist nämlich toll für den Rücken oder so. Da kann man sich doch mal zum Affen machen! Für die Gesundheit! </p>
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		<title>Die alte weisse Frau spielt</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Aug 2026 05:29:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich bin ja ein großer Freund des munteren Gesellschaftsspiels. Das ist auch nicht weiter verwunderlich, da ich in einem Haushalt &#8230; <a href="https://diealteweissefrau.blog/die-alte-weisse-frau-spielt/" class="btn btn-readmore">Read More <span class="screen-reader-text"> "Die alte weisse Frau spielt"</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ich bin ja ein großer Freund des munteren Gesellschaftsspiels. Das ist auch nicht weiter verwunderlich, da ich in einem Haushalt sozialisiert wurde, in dem mehr oder weniger gepflegte Canasta- und Rommeerunden gespielt wurden und später Scrabble, letzteres nach den etwas eigenen Regeln der Patriarchin, die übrigens auch eine ausgeprägte Halmaphase hatte. Untermalt wurde das Ganze, um die Spielfreude sicher zu stellen, je nach Wochentag und Uhrzeit mit Schwarzwälder Kirschkuchen, Wodka-Bitter Lemon oder Krimsekt. Heute müssen es vor allem einfache Brettspiele sein, ohne komplizierte Aufbauten mit diversen Kärtchen und Hütchen und einer ellenlangen Anleitung. Keine Strategiespiele, dafür Klugscheisserspiele jeglicher Couleur. Trivial Pursuit, Besserwizzer, Just Ten…alles wunderbar. Schön blamieren kann man sich dabei auch noch. Kartenspiele mag ich auch, bin aber für Skat zu doof und beim Doppelkopf höchstens mittelprächtig begabt. Oder aber, anderes Genre, Würfelspiele, die selbst mein achtjähriger Enkel sofort versteht und mit seiner Begeisterung die Familientradition hingebungsvoll fortsetzt. Den Wodka lassen wir bei diesen Gelegenheiten weg.</p>
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		<title>Die alte weisse Frau und der Disput</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Jul 2026 05:20:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Alle Menschen sind selbstverständlich gleich, aber es kann ja nun niemand in Abrede stellen, dass es Unterschiede gibt. Vielleicht sollte &#8230; <a href="https://diealteweissefrau.blog/die-alte-weisse-frau-und-der-disput/" class="btn btn-readmore">Read More <span class="screen-reader-text"> "Die alte weisse Frau und der Disput"</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Alle Menschen sind selbstverständlich gleich, aber es kann ja nun niemand in Abrede stellen, dass es Unterschiede gibt. Vielleicht sollte man eher von gleichwertig sprechen. Wer allein aus dem Rheinland über den Tellerrand eines winzigen Desserttellerchens schaut, der sieht schon: Oha, die Westfalen sind ja völlig anders gestrickt! Und wenn man erst die Landesgrenzen überschreitet, wundert man sich zuweilen. Interessant finde ich beispielsweise gewisse Eigenheiten der Franzosen. Ihnen liegt die Höflichkeit sehr am Herzen, ohne Bonjour und Merci in jeder Lebenslage ist man sogleich vollkommen unten durch. Gleichzeitig aber haben sie eine Vorliebe für durchaus heftige, vor allem politische Diskussionen. Als Tourist erlebt man zuweilen, wie sich der freundliche Wirt des entzückenden Chambre d‘hôte, in dem man sich einquartiert hat, mit einem Kaffee zum Frühstück dazu und eine Debatte über die politische Situation in Deutschland und Europa in Gang setzt. Das Schöne: Im Gegensatz zu den Debatten im Familienkreis, wo mehrere eloquente Menschen mit unterschiedlichen Meinungen lautstark aufeinander treffen, kann der Disput bei Baguette und Café au lait nicht eskalieren. Dazu fehlen mir dann doch die Vokabeln.</p>
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		<title>Die alte weisse Frau und die Gewohnheiten</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Jul 2026 05:16:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Mensch, was für eine Hitze! Und wie gut, dass uns als leicht verwirrten Alten sämtliche Gazetten und Verbrauchersendungen mit guten &#8230; <a href="https://diealteweissefrau.blog/die-alte-weisse-frau-und-die-gewohnheiten/" class="btn btn-readmore">Read More <span class="screen-reader-text"> "Die alte weisse Frau und die Gewohnheiten"</span></a>]]></description>
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<p>Mensch, was für eine Hitze! Und wie gut, dass uns als leicht verwirrten Alten sämtliche Gazetten und Verbrauchersendungen mit guten Ratschlägen zur Seite stehen. Hätte ich doch meine alltägliche kleine Jogging- oder Fahrradrunde sonst erst gegen Mittag angetreten! Dabei ist es doch dann deutlich wärmer als in den frühen Morgenstunden, wer hätte das für möglich gehalten!So aber springe ich, von seniler Bettflucht getrieben, um sechs aus dem Bett und lege los. Darauf wäre ich ohne Tip niemals gekommen! Sorgfältig kontrolliere ich meine Trinkmengen und esse keine Schweinshaxe mit Bratkartoffeln, stattdessen Salat, ebenfalls eine Empfehlung der öffentlich rechtlichen und anderer dienstbeflissener Medien. Zudem habe ich Gewohnheiten etabliert, an denen ich vielleicht sogar festzuhalten gedenke, wenn es nicht mehr heiß ist. Es handelt sich um eine mittägliche Siesta und um einen Abendspaziergang, beides sehr zu empfehlen. Die Siesta erlaubt es mir zuweilen, vor dem TV Gerät wach zu bleiben und der Abendspaziergang sorgt dafür, dass ich mich viel später vor demselben niederlasse. Beides bereichert mein Leben ungemein. Jetzt muss ich mir nur noch wieder abgewöhnen, auf jedem Abendspaziergang an der örtlichen Eisdiele vorbei zu schlendern. Aber das mache ich dann, wenn es nicht mehr so heiß ist.</p>
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